Zornige Witwen fordern besseren Schutz für Polizisten

In Paris sind Witwen und Familienangehörige von im Einsatz getöteten Polizeibeamten auf die Straße gegangen. Die Organisation “Femmes des Forces de l’Ordre en Colère” (FFOC) hatte dazu aufgerufen.

Die Demonstration stand am Samstag unter dem Eindruck des Attentats vom Donnerstagabend, bei dem ein Polizist getötet worden war. Zwei Kugeln hatten Xavier Jugelé in den Kopf getroffen, abgefeuert von einem 39-jährigen Franzosen, vorbestraft wegen versuchtem Totschlags. Er hatte mit einem Maschinengewehr vom Typ Kalschnikow das Feuer auf einen Mannschaftswagen der Polizei auf der Avenue des Champs-Élysées eröffnet und dabei mehrere Menschen verletzt.

Die Organisation der hinterbliebenen Frauen setzt sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, bessere Ausstattung und eine höheres Ansehen von Polizisten in der Gesellschaft ein. Hinter jeder Uniform stehe ein geliebter Mensch, ein Vater, ein Ehemann, so die Organisation in den sozialen Medien.

À partager au maximum ! #FFOC pic.twitter.com/qKSaCQnV6I— FFOC (@FemmesFOC) 24 mars 2017

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