Zugriff in Sachsen: Flüchtling soll Terror-Anschlag in Berlin geplant haben

Der 24-jährige Marokkaner, der in einem Flüchtlingsheim bei Leipzig festgenommen wurde, wollte wohl einen Anschlag in Berlin verüben.

Berlin ist möglicherweise nur knapp einem erneuten Anschlag entkommen. Nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" vom Sonntag wollte ein 25-jähriger Marokkaner, der als Asylbewerber im sächsischen Borsdorf bei Leipzig untergebracht war, in der Hauptstadt eine schwere Gewalttat verüben. Bevor er seine angeblich für Sonnabend geplante Tat umsetzen konnte, nahm ihn die sächsische Polizei bereits in den frühen Morgenstunden des Sonnabends fest.

Eine offizielle Bestätigung für den Medienbericht gab es am Sonntagabend nicht. Die Staatsanwaltschaft in Leipzig äußerte sich dazu am Sonntag nicht. Das sächsische Landeskriminalamt (LKA) teilte lediglich mit, am Freitag "Hinweise zu einer möglichen geplanten Straftat und deren Ausführenden" erhalten zu haben. "In den frühen Morgenstunden konnte der Tatverdächtige durch Spezialkräfte des Landeskriminalamtes festgenommen werden und befindet sich seit diesem Zeitpunkt im Gewahrsam", heißt es. Das LKA ermittele.

Die Berliner Polizei machte zu dem in ihrem regionalen Zuständigkeitsbereich möglicherweise geplanten Anschlag keine Angaben. "Bislang ist dazu hier keine Information eingegangen", sagte ein Sprecher. Das Verfahren werde in Sachsen geführt. Auch die Berliner Innenverwaltung verfügte nach Angaben eines Sprechers über keine Informationen. Das Bundeskriminalamt beließ eine Anfrage unbeantwortet. Aus Kreisen sächsischer Sicherheitsbehörden verlautete dagegen, dass die Angaben des Zeitungsberichtes zuträfen. Eine offizielle Bestätigung...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen