Zukunft bei FC Bayern? - Drama in Madrid: Der vogelwilde Vidal

Patrick Strasser

Der Platzverweis gegen Arturo Vidal läutet die Niederlage des FC Bayern gegen Real Madrid ein. "Er muss etwas cleverer sein", kritisiert Thomas Müller den Chilenen, der bereits im Hinspiel ein Elfmeter verschossen hatte.

München - Arturo Vidal konnte es nicht fassen, wollte und wollte nicht gehen. Da hatte er doch tatsächlich den Ball gespielt, nicht gefoult und nichts falsch gemacht und dann schickte ihn Schiedsrichter Viktor Kassai in der 84. Minute mit Gelb-Rot vom Feld.

Just in dem Moment, als die Bayern in dem Champions-League-Drama ihre stärkste Phase hatten, drauf und dran waren, mit dem 3:1 kurz vor Ende der regulären Spielzeit für den Knockout von Real Madrid zu sorgen. Am Ende war es nicht Kassai, der Vidal vom Platz beförderte, sondern der Spanier Sergio Ramos, der ihn wie einen Stuhl packte und neben die Seitenlinie verfrachtete.

Die Bayern waren ab sofort in Unterzahl, dahin war der Schwung nach dem 2:1 und als neue Marschroute stand fest: Ab in die Verlängerung, hinten dicht machen und dann ins Elfmeterschießen retten.

Die Wucht war dahin

Daher nahm Trainer Carlo Ancelotti Mittelstürmer Robert Lewandowski kurz vor Beginn der Verlängerung raus, brachte Joshua Kimmich als weitere Absicherung. Somit fehlte ab diesem Zeitpunkt mit Torjäger Lewandowski der einzige Spieler, der mit dem Rücken zum Tor Bälle festmachen, verteidigen und verteilen kann – auch wenn er nicht zu 100 Prozent fit ist.
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