Zukunft des TSV-Topscorers ungeklärt - Michael Liendl: Der ratlose Regisseur

Patrick Mayer

Liendl ist Topscorer und Fanliebling des TSV 1860 und war auch gegen Würzburg der entscheidende Mann. Eine Zukunft bei den Löwen hat der Steirer aber nicht – Pereira setzt auf andere Spielertypen.

München - "Michi Liendl, du bist der Beste, Michi Liendl, du bist der Beste!" Die Hommage an den österreichischen Spielmacher hallte gegen die Würzburger Kickers durch die Arena. Wieder einmal. Kein Zweifel: Der Steirer steht bei den Löwen-Fans hoch im Kurs. Sein Elfmetertor beim 2:1 steigerte diese Beliebtheit weiter. Doch die Sprechchöre verdeutlichen gleichzeitig den Kontrast, den der 31-Jährige bei Sechzig erlebt.

Unter Ex-Coach Kosta Runjaic musste er als Sündenbock herhalten, sprach hinterher von "Eitelkeiten" seitens des gefeuerten Trainers. Seine Lage besserte sich nicht. Auch unter Nachfolger Vitor Pereira spielte der Kreativmann bisher nie von Anfang an.

Tiefpunkt: In Hannover stand der Publikumsliebling nicht im Kader. Gegen die Kickers meldete er sich mit einem Tor und einer Vorlage eindrucksvoll zurück. Prompt musste er den nächsten Rückschlag hinnehmen. Liendl könne ein Topspieler sein, wenn er mehr laufen und mehr Zweikämpfe annehmen würde, meinte Pereira. Es passt in die Ratlosigkeit des Regisseurs, der diese gerne in einem schelmisch-weichen Steirisch herunterspielt. "Ich habe genügend Argumente geliefert, damit ich spielen darf.
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