„Zusammenarbeit und Abstimmung sind von höchster Wichtigkeit“: Merkel warnt vor Protektionismus

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Die führenden Finanz- und Wirtschaftsorganisationen haben vor nationalen Alleingängen und Marktabschottung gewarnt.

Kanzlerin Angela Merkel und die Spitzen von IWF, Weltbank, OECD sowie der Welthandels- und Arbeitsorganisation sprachen sich am Montag in Berlin für eine verstärkte Zusammenarbeit im Handel und beim Klimaschutz aus.

„Globale Herausforderungen bedürfen globaler Beachtung, globaler Verantwortung und globaler Lösungen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung Merkels und der fünf Organisationen.

Ohne direkt auf die protektionistische „America-First“-Politik von US-Präsident Donald Trump einzugehen, fordern die Organisationen und Merkel eine abgestimmte Handelspolitik und eine Stärkung internationaler Regelwerke: „Zusammenarbeit und Abstimmung in der Handelspolitik sind mehr denn je von höchster Wichtigkeit.“

Die Gefahr zunehmender protektionistischer Tendenzen sei ein „deutlicher Anreiz, das internationale Handelssystem noch stärker zu unterstützen“. Von der WTO-Handelskonferenz müsse ein starkes Signal für multilaterale Vereinbarungen ausgehen. Die Bewältigung des Klimawandels bleibe ein wichtiges Themen.

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