Zwangsprostitution: Perfide WhatsApp-Masche: 36-Jähriger missbraucht Mädchen

Er soll Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren sexuell missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben: Nun hat die Berliner Polizei einen 36-Jährigen festgenommen. Bereits am Dienstag dieser Woche sei ein Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen vollstreckt worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Zugleich seien vier Orte in Berlin sowie 13 weitere Orte in Deutschland und Österreich bei Geschädigten und Kontaktpersonen durchsucht worden. Der 36-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft, die Ermittlungen dauern an.

Der 36-Jährige soll die Mädchen in sozialen Netzwerken kontaktiert haben. Dabei gab er sich unter anderem als 13-jähriges Mädchen oder deutlich jüngerer Mann aus. Durch das Zusammenspiel fiktiver Profile habe er das Vertrauen der Mädchen gewonnen. Anschließend habe er im sogenannten Darknet Kontakt zu potentiellen Freiern hergestellt und dabei angeboten, die Mädchen für sexuelle Handlungen zu vermitteln.

Laut Polizei ging der Tatverdächtige äußerst konspirativ vor. So soll er für die Kommunikation mit den Kindern und Freiern ausschließlich offene und frei zugängliche Wlan-Hotspots genutzt haben. "Durch intensive Ermittlungen unter Einsatz verdeckter Maßnahmen sowie technischer Mittel konnte der Tatverdächtige identifiziert werden", heißt es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

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