Zweckentfremdung in München - Medizintourismus: Frau muss 50.000 Euro Strafe zahlen

AZ/ms - AZ/ls

Seit August 2014 hat eine Frau ihre Wohnung in Bogenhausen an Medizintouristen vermietet. Nun hat das Sozialreferat München das höchstmögliche Bußgeld gegen die Eigentümerin verhängt.

München - Das Problem der Zweckentfremdung in München reißt nicht ab. Jährlich zählt die Stadt rund 2.000 Verfahren, die sich mit der illegalen Vermietung von Wohnungen befassen.

Medizintourismus ist primär ein Münchner Problem

Größtenteils handelt es sich dabei um den sogenannten Medizintourismus. Dabei werden Wohnungen an Personen vermietet, die sich kurzfristig für medizinische Behandlungen in der Stadt aufhalten. Weil etliche Wohnungen so dem allgemeinem Mietmarkt entzogen werden, geht die Stadt seit geraumer Zeit gegen die Zweckentfremdung von Wohneinheiten vor. "Der Aufenthalt insbesondere arabischer Gäste in München zur medizinischen Behandlung ist seit vielen Jahren üblich. Die Zahlen steigen jährlich an. Gründe für den Zulauf sind der sehr gute Ruf vieler Kliniken und Ärztinnen und Ärzte sowie die hohe Aufenthaltsqualität in der Landeshauptstadt München, die attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und die ansprechende Umgebung", schreibt das Sozialreferat in einem Beschluss.
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