Zwei französische Jäger nach tödlichem Jagdunfall vor Gericht

Zwei Jahre nach einem tödlichen Jagdunfall in Frankreich müssen sich zwei Jäger wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Der 25 Jahre alte Morgan Keane war 2020 durch einen Fehlschuss getötet worden, als er auf seinem Grundstück Holz hackte. Der Fall hatte die Debatte über eine Einschränkung der Jagd in Frankreich wieder angefacht.

Der 33 Jahre alte Todesschütze hatte erst wenige Monate zuvor seinen Jagdschein bekommen. Neben ihm ist auch der Vorsitzende des örtlichen Jagdvereins angeklagt. Den beiden Männern drohen je bis zu drei Jahre Haft und 75.000 Euro Strafe. Die französische Regierung will für Jäger künftig dieselbe Promillegrenze wie für das Autofahren einführen. Im Gespräch ist auch ein Jagdverbot an Sonntagnachmittagen.

kol/ans