Zwei Hundehalter klagten - Verwaltungsgericht kippt Maulkorb-Zwang

Anna Rauch

Zwei Hundehalter klagen gegen die Maulkorb-Anordnung ihrer Heimatgemeinden – und bekommen zumindest in Teilen Recht.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, lautet ein altes Sprichwort. Doch nicht immer trifft das zu – und Streitereien um die Vierbeiner beschäftigen häufig die Gerichte. Mit gleich zwei Fällen zum Thema Hundehaltung befasste sich gestern das Verwaltungsgericht München. Beide Male hatten Hundehalter gegen die Maulkorbpflicht für ihre Lieblinge geklagt.

Im ersten Fall ging es um den sieben Jahre alten Schäferhund-Mischling Yannis. Der durfte seit einer Beißerei mit einem anderen Hund im vergangenen Jahr nur noch mit Maulkorb spazierengehen, so wollte es die Gemeinde Unterhaching. Besitzerin Ilse Christoforis (72) klagte gegen die Anordnung.

Vor Gericht betonte der Richter, dass Unterhaching ohnehin schon "liberal" mit Yannis verfahren sei. Denn es war nicht der erste Vorfall mit dem Mischling. So soll er vor fünf Jahren bei einem Spaziergang mit Christoforis Schwiegertochter ein Kind gebissen haben.
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