Zwei Provinzpolitiker an der Spitze: „Standpunkt“: Ist das der Untergang der SPD?

Die GroKo-Kritiker Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sind nach dem Willen der Parteimitglieder die neuen Vorsitzenden der SPD. Doch die Wahl des Duos wirf viele, viele Fragen auf. Diese stellt für uns in seinem „Standpunkt“ Politikjournalist Harald Stutte, Redakteur beim Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Was nun, altes Mädchen SPD? 156 Jahre Schwerstarbeit in den Katakomben der Demokratie haben Dich müde gemacht. Mager bist Du geworden, gerade mal noch 15 Prozent der Deutschen wünschen Deine aktive Mitgestaltung auf der Kommandobrücke dieses Landes. In den ostdeutschen Bundesländern, wo einst Deine Wiege stand, in Eisenach, Gotha und Leipzig, bist Du gar auf Mikroben-Größe geschrumpft. Jetzt haben die eigenen Mitglieder dieser staatstragenden SPD die Rote Karte gezeigt – und eine Parteiführung vorgeschlagen, die Rätsel aufgibt, die, wenn man es genau nimmt, aus zwei personifizierten Fragezeichen besteht.

Was nun, SPD?

Was nun, älteste demokratische Partei Europas? Ziehen wir uns aus der Bundesregierung zurück, entscheiden wir uns für die Fundamental-Opposition, statt...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo