Zwei Ultrarechte nach Hinweisen auf Anschlagspläne in Frankreich festgenommen

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Archivfoto des Inlandsgeheimdienstes (AFP/STEPHANE DE SAKUTIN)

Sicherheitskräfte haben in Frankreich zwei Anhänger einer ultrarechten Bewegung festgenommen. Die beiden Männer hätten "gewalttätige Aktionen" geplant, hieß es am Mittwoch von Seiten der Polizei und Justiz.

Der Inlandsgeheimdienst habe die Männer anhand verschlüsselter Nachrichten überführt. Bei Durchsuchungen seien mehrere Dutzend Waffen sowie Materialien zum Bau von Sprengsätzen gefunden worden.

Einer der Männer wurde in Montauban in der Nähe von Toulouse im Zuge von Ermittlungen der Anti-Terrorstaatsanwaltschaft festgenommen. Es handelt sich nach Angaben aus Justizkreisen um einen städtischen Angestellten.

Der 46-Jährige habe sich mit dem zweiten Mann, der in der Nähe von Bordeaux festgenommen wurde, über den Nachrichtendienst Telegram über den Kauf von Waffen ausgetauscht. Beide Männer haben Verbindungen zur Szene der Prepper, die sich auf ein apokalyptisches Ereignis vorbereiten.

kol/ju

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