Zwei Verletzte bei Säureangriff in U-Bahn-Station in Tokio

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U-Bahn-Station in Tokio

Bei einem Säureangriff in einer U-Bahn-Station in Tokio sind zwei Menschen verletzt worden. Der Angreifer konnte fliehen und wird gesucht, wie die japanische Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Angriff ereignete sich demnach am Dienstagabend in der U-Bahn-Station Shirokane Takanawa in einer wohlhabenden Gegend der japanischen Hauptstadt - während unter strengen Sicherheitsvorkehrungen die Eröffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele lief.

Der Angreifer sprühte einem 22-jährigen Mann in einem Aufzug eine Flüssigkeit ins Gesicht, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann erlitt demnach Verätzungen im Gesicht. Wie der Rundfunksender NHK berichtete, handelte es sich bei der Flüssigkeit um Schwefelsäure. Die Verletzungen des Opfers sind demnach schwer. Eine 34-jährige Frau, die ausrutschte, zog sich leichte Verätzungen an den Beinen zu.

Nach dem Angreifer, einem Mann mittleren Alters, wurde am Mittwoch in der Umgebung der U-Bahn-Station gefahndet.

Gewalttaten sind in Japan eigentlich relativ selten. Anfang August waren bei einem Messerangriff in einem Pendlerzug in Tokio zehn Menschen verletzt worden. Der Angreifer flüchtete, meldete sich später aber selbst bei der Polizei. Die Polizei in Tokio ist wegen der Olympischen und Paralympischen Spiele in erhöhter Alarmbereitschaft, Berichten zufolge sind 60.000 Polizisten im Einsatz.

mid/gap

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