Zweieinhalb Jahre im Flughafen: Passagier darf endlich ausreisen

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Die Geschichte erinnert an den Hollywood Film "Terminal" mit Tom Hanks: Zweieinhalb Jahre saß dieser Mann auf einem Flughafen fest, nun darf er endlich ausreisen.

Am Ninoy Aquino International Airport müssen Passagiere in Zelten übernachten, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht weiterreisen können.
Durch die Corona-Pandemie strandeten zahlreiche Passagiere auf dem philippinischen Flughafen. Für sie wurden Zelte als Notunterkünfte aufgebaut. (Symbolbild: Lisa Marie David/NurPhoto via Getty Images)

Am 21. April 2019 war Johnson Emmanuel Josiah mit einem Flug aus dem chinesischen Guangzhou auf den Philippinen gelandet. Doch niemand hätte da schon ahnen können, dass der Ninoy Aquino Flughafen in Pasay City für die kommenden zweieinhalb Jahre die Heimat des 44-jährigen Liberianers werden sollte. 

Eigentlich hätte er nämlich am 4. Oktober des gleichen Jahres bereits nach Kenia ausreisen sollen. Doch er weigerte sich, an Bord zu gehen. Gemeinsam mit Josiah war ein zweiter Mann namens Alain Njogho Acha aus Kamerun ebenfalls bereits 2019 in Pasay gestrandet. Beide Männer wollten aus unbekannten Gründen nicht in ihre Heimatländer zurück kehren, wie die Nachrichten Seite IB-Times berichtete.

Abflug nach Kanada

So verbrachten die beiden die komplette Zeit der Corona-Pandemie auf dem Ninoy Aquino Flughafen im Terminal 2. Jetzt endlich gab es für Josiah gute Nachrichten. Sein Antrag auf Asyl in Kanada wurde bewilligt, schrieb das Manila Bulletin. Damit steht seiner Ausreise nach mehr als zwei Jahren nun nichts mehr im Weg. Josiah befindet sich bereits im Terminal 1, wo er auf seinen Flug nach Kanada in den kommenden Tagen wartet. Der Status von Acha, der nur zwei Tage nach ihm in Pasay gelandet war, ist weiterhin unklar. 

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