Zweite Heimpleite: Hertha vergeht gegen Hoffenheim das Lachen

Nach Pekariks erstem Bundesliga-Tor dreht 1899 die Partie. Ein fragwürdiger Handelfmeter und eine Platzverweis helfen kräftig mit.

Berlin.  Irgendwann wurde der Druck einfach zu groß. 18 Minuten lang hatte sich Hertha der TSG Hoffenheim in Unterzahl aufopferungsvoll entgegengestemmt, nachdem Maximilian Mittelstädt mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war (58. Minute). Auf den Platzverweis folgte eine mehr als turbulente Phase, in denen Pfosten und Querlatte gleich dreimal retten mussten für die Berliner, doch beim Gewaltschuss von Niklas Süle war auf keine Hilfe mehr zu hoffen. Aus knapp 25 Metern drosch Hoffenheims Nationalspieler den Ball unhaltbar in den linken Winkel – 1:2 (76.), die Entscheidung. Dass Andrej Kramaric kurz vor Schluss noch zum 1:3 (1:1)-Endstand traf (86.) – nach Vorarbeit des permanent ausgepfiffenen Ex-Herthaners Sandro Wagner (dem zudem zwischendurch ein ausgekugelter Finger eingerenkt werden musste)– ,fiel danach kaum noch ins Gewicht.

Es war ein mitreißendes, ein packendes Spiel, das sich die beiden Europapokalanwärter am Freitagabend lieferten, mit Tempo und Leidenschaft, Toren, Kuriositäten und reichlich Drama. Zur tragischen Figur avancierte dabei Hertha Maximilian Mittelstädt (20), der der Partie in gleich zwei Szenen eine entscheidende Wendung verlieh. Zunächst unterlief dem Vertreter von Linksverteidiger Marvin Plattenhardt (Mittelohrentzündung) ein Handspiel im Strafraum, das Kramaric vom Elfmeterpunkt zum 1:1 nutzte (39.). Später stieg der Youngster etwas zu ungestüm mit gestrecktem Bein gegen Hoffenheims Nadiem Amiri ein und kassierte einen harten, aber wohl vertretbaren Platzverweis....

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