Zweite Liga: Union-Chef Zingler: "In der Bundesliga ist alles einfacher"

Dirk Zingler bleibt bis 2021 Union-Präsident. So will der 52-Jährige die großen Herausforderungen meistern, die den Klub erwarten.

Berlin.  Die Stille war greifbar, und alle, die am Donnerstag in der Eisern Lounge der Alten Försterei Platz genommen hatten, schauten sich fragend an. "Wie bekannt ist, endet die Amtszeit von Dirk Zingler als Präsident des 1. FC Union am 30. Juni", hatte Thomas Koch allen Anwesenden mitgeteilt. Der Aufsichtsratschef des Zweitliga-Spitzenreiters verzog dabei keine Miene. Das Ende der Ära Zingler, jetzt wo die Bundesliga zum Greifen nahe ist?

Kochs zufriedenes Grinsen löste die Spannung. "Ob strukturell, sportlich oder personell – wir ziehen ausschließlich ein positives Fazit. Deshalb war es die logische Konsequenz, sich wieder für Dirk Zingler zu entscheiden", erklärte Koch, der den Klubchef zusammen mit seinen Aufsichtsratskollegen für weitere vier Jahre bis 2021 bestellte.

Zinglers fünfte Amtszeit seit 2004, beginnend am 1. Juli, ist ein Zeichen von Kontinuität bei den Köpenickern. Und sie ist richtig, war es doch der 52 Jahre alte Geschäftsführer eines Baustofflogistik-Unternehmens, der Union wirtschaftlich erst stabilisierte und den Klub dann im Profifußball etablierte. "Die nächsten vier Jahre werden vielleicht noch spannender als die vergangenen", sagte Zingler: "Für das, was vor uns liegt, ist die volle Mannschaftsstärke notwendig."

Geschäftsführer Munack und Kosche rücken ins Präsidium auf

Soll heißen: Angesichts der großen Aufstiegschance sowie der Bauprojekte (Vergrößerung der Alten Försterei, Errichtung eines neuen Nachwuchsleistungszentrums) wurde das Präsidium auf fünf Mitglieder...

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