Zweite Liga: Union in Hannover – erstes Endspiel um den Aufstieg

Union kann in Hannover einen Riesenschritt in Richtung Bundesliga machen – und den Träumen des Gegners einen herben Dämpfer verpassen.

Berlin.  Das Stadion in Hannover? Mit 49.000 Plätzen restlos ausverkauft. Die Mannschaften? Nach einem Trainerwechsel dort und einer Siegesserie hier in Hochstimmung. Das Umfeld? So euphorisch, wie man nur sein kann. Der 1. FC Union tritt am Sonnabend (13.30 Uhr, Sky) bei Hannover 96 an. Die Zeit der Endspielwochen in der Zweiten Liga ist angebrochen. Und die Partie des Tabellenvierten gegen den Spitzenreiter liefert gleich einen äußerst geschmackvollen Happen Fußball in diesen ersten Frühlingstagen.

"Die Mannschaft ist nicht euphorisch, aber selbstbewusst. Sie weiß, was sie bisher erreicht hat und hat eine breite Brust. Alle sind nach wie vor fokussiert, wir haben in den letzten Wochen viel und hart trainiert", sagte Unions Trainer Jens Keller .

Und bei allem Realisieren der aktuellen Situation – und Keller ist jemand, der sich gern im Hier und Jetzt wiederfindet anstatt weit in die Zukunft zu schauen – mischt sich auch immer noch ein wenig Ungläubigkeit in die Äußerungen des Coaches. "Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, wir sind zu diesem Zeitpunkt Spitzenreiter, den hätte ich für wahnsinnig erklärt. Doch dass es so ist, zeigt, dass alle im Verein einen Riesenjob machen."

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