Zweite Liga: Union nach Hannover-Pleite: "Müssen den Kopf oben halten"

Union sieht in der Niederlage im Spitzenspiel in Hannover nur ein verlorenes Spiel, aber keinen Rückschlag im Erstliga-Aufstiegsrennen.

Hannover.  "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey", dröhnte es von den Rängen. Die Fans des 1. FC Union feierten ihre Mannschaft enthusiastisch, die Spieler bedankten sich mit Applaus für die Ovationen. Es war das typische Bild von Zusammenhalt, das die Profis mit ihrem Anhang ein weiteres Mal zelebrierten.

So als wollten alle dokumentieren: Dieses 0:2 (0:0) bei Hannover 96 wird uns auf unserem Weg in die Bundesliga nicht umwerfen. Auch wenn die Niederlage im Spitzenspiel des 26. Spieltages ebenso schmerzlich wie vermeidbar gewesen ist.

"Nach einer solchen Serie von sechs Siegen in Folge muss man auch mal akzeptieren, dass man mal wieder verliert", sagte Felix Kroos, der mit Muskelproblemen im Oberschenkel ausgewechselt werden musste (78.). Für den Kapitän der Berliner war es aber "kein Rückschlag" im Kampf um die Bundesliga. Stürmer Steven Skrzybski nannte die erste Niederlage in der Rückrunde "eine Momentaufnahme im Aufstiegsrennen. Klar, dass auch wir nicht davor gefeit sind, ein Spiel zu verlieren".

Mehr als ein Hauch von Bundesliga

Was sich am Sonnabend in Hannover abspielte, lässt sich wie folgt umschreiben: So fühlt sich Bundesliga an. Rote Trikots schienen der Dresscode für die Innenstadt von Hannover zu sein, egal ob sie das Logo der 96er oder von Union zierten. Die sommerlichen Temperaturen von 20 Grad taten ihr Übriges, um die Freude auf dieses Spitzenspiel zu steigern.

Im Stadion selbst, das mit 49.000 Zuschauern ausverkauft war, präsentierte sich dann eine rote Wand. Wie bereits ...

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