Zweite Liga: Union sucht die Leichtigkeit im Aufstiegsrennen

Die Köpenicker rutschen nach der zweiten Pleite in Folge aus den Top-Drei. Versuchen aber, aus den Rückschlägen zu lernen.

Berlin.  Herr Daube hat keine Zeit. Das ist wenig verwunderlich, der Donnerstag war eigentlich ein freier Tag für den Mittelfeldspieler von Union Berlin. Nach der Heimniederlage gegen Erzgebirge Aue (0:1), bei der der Auftritt der Berliner mehr schmerzte als die Niederlage selbst, strich Trainer Jens Keller den trainingsfreien Tag. Als Bestrafung wollte er das nicht verstanden wissen – vielmehr wolle man jede Minute vor dem kommenden Spiel bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag nutzen.

Nach zwei Niederlagen in der englischen Woche suchen die Unioner die Leichtigkeit der bisherigen Rückrunde. Am Tag nach dem Aue-Spiel suchten sie erst mal intern. Keller trommelte die Mannschaft zusammen, der Ärger kam auf den Tisch, die Spieler fühlten sich danach besser. "It was good to clean the air", sagte Simon Hedlund zum Beweis, dass die Binse von der bereinigten Luft auch auf Englisch funktioniert.

Sie muss merklich verschmutzt gewesen sein, die Luft bei Union. "Heute Morgen habe ich mich scheiße gefühlt", sagte Dennis Daube jedenfalls zum anonymen Auftritt am Vortag. Aue spielte zweifellos über den Erwartungen, es sollte im Mannschaftskreis aber vorrangig darum gehen, warum Union erneut hinter ihnen zurückblieb. "Gar nichts passte zusammen", sagte Daube streng. Durch die Niederlagen gegen Hannover (0:2) und Aue rutschte Union von den Aufstiegsrängen.

Daube nach dreieinhlab Monaten zurück

Bekommt man da sieben Spieltage vor Saisonende plötzlich Sorgen? "Nein. Nur haben wir zuletzt Sachen gemacht, die wir...

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