Zweite Liga: Union-Trainer Keller steht vor seiner wichtigsten Mission

Damit der Aufstiegstraum nicht gefährdet wird, braucht Unions Trainer Keller einen Sieg in Düsseldorf. Schon aus eigenem Interesse.

Berlin.  Friedhelm Funkel hat in der Hauptstadt ohne Zweifel einen ganz besonderen Fingerabdruck hinterlassen. Sein Schaffen erreichte sicher nicht die Sphären solcher Politik-Größen wie Ernst Reuter oder John F. Kennedy, doch für die Sportkultur Berlins war der Neusser ein Segen. Man schaute auf diese Stadt und war mehr denn je Berliner, vor sieben Jahren, als Funkel als Trainer mit Hertha BSC aus der Bundesliga abstieg – und für viele damit zu dem Mann wurde, der Berlin das Derby gegen den 1. FC Union geschenkt hat.

Jens Keller, heute Trainer beim Zweitligisten Union, hat den Trainer Funkel selbst erlebt, als Profi bei Eintracht Frankfurt, wenn auch nicht allzu intensiv. "Ich war sehr viel verletzt und habe nur wenig unter ihm gearbeitet", erzählte Keller. Der verletzte Knöchel machte Kellers Premierenjahr 2004/05 unter Funkel zu seiner finalen Saison im Profizirkus. In Düsseldorf, wenn Union bei Fortuna antritt, gibt es am Sonntag (13.30 Uhr, Sky) ein Wiedersehen. Es wird Kellers wichtigste Mission , seit er die sportliche Leitung bei Union im vergangenen Sommer übernommen hat.

Dementsprechend ist es Keller auch egal, ob der Gegner nun von einem sogenannten Laptoptrainer moderner Prägung oder einem Haudegen, der zufällig Funkel heißt, geführt wird. Er hat genug mit seinen Profis zu tun. Neuer Mut muss her nach den Niederlagen in Hannover (0:2) und gegen Aue (0:1) . Ein neues, finales Wir-Gefühl, nachdem gegen die Erzgebirgler "jeder meinte, er muss das Spiel auf seine Art entscheiden. Jede...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen