Zweite Liga: Union-Trainer Keller ist bereit für Revanche gegen Heldt

Jens Keller und Horst Heldt arbeiteten einst bei Schalke zusammen. Nun treffen sie mit Union und Hannover als Konkurrenten aufeinander.

Berlin.  "Jens Keller wird Union seinen Stempel aufdrücken." Wenn jemand von der ersten Sekunde an überzeugt gewesen ist, dass die Liaison zwischen Trainer Keller und dem 1. FC Union eine Erfolgsgeschichte werden wird, dann war es Horst Heldt. Der 47-Jährige wusste, wovon er redete, hatte er als Sportdirektor von Schalke 04 Keller doch zum Cheftrainer befördert – und ihn auch wieder entlassen.

Am Sonnabend (13.30 Uhr, Sky) gibt es ein Wiedersehen der einstigen Weggefährten beim Spitzenspiel der Zweiten Liga zwischen dem Tabellenvierten Hannover 96, wo Heldt seit Anfang März Sportchef ist, und dem Spitzenreiter aus Köpenick . Das Wiedersehen, da ist sich der Union-Coach sicher, dürfte dennoch recht herzlich ausfallen.

"Wir pflegen ein freundschaftliches Verhältnis miteinander, gar keine Frage", verriet der 46-Jährige. Aus gutem Grund: "Er war sicher sehr wichtig, was meinen Werdegang als Trainer angeht." Heldt holte Keller im Dezember 2009 als Co-Trainer zum VfB Stuttgart, später als Jugendcoach zu Schalke (2012) und machte ihn im Dezember 2012 auch zum Cheftrainer der Königsblauen – bis zur Beurlaubung im Oktober 2014.

Kellers ruhige Art kam nicht an auf Schalke

Spätestens seit den Schalker Tagen sind beide auf der Suche vor allem nach Kontinuität. Doch während Heldt immer noch den Klub sucht, dessen positive Entwicklung einmal untrennbar mit seinem Namen verbunden sein wird, scheint Keller diesen Verein mit Union bereits gefunden zu haben. Das hat – keine Frage – immer auch etwas mit Glück...

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