Zweite Liga: Unions Hartel freut sich über mehr Aggressivität

Marcel Hartel ist heiß auf das erste Heimspiel für Union

Berlin.  Die Zahl 30 auf seinem linken Unterarm ist nicht zu übersehen. "Das war meine erste Rückennummer in Köln", erzählt Marcel Hartel. Dass der Mittelfeldspieler beim 1. FC Union nun mit der "7" aufläuft, hat zwei Gründe. Zum einen ist die 30 vom dritten Torwart Michael Gspurning belegt. "Er hat mir aber Verhandlungen angeboten", sagt Hartel. Dennoch entschied er sich für die andere Rückennummer, weil – und das ist der zweite Grund – "ich ein neues Kapitel aufschlagen will".

Den ersten Schritt dahin, dass es auch ein erfolgreiches wird, hat er schon getan. Mit 21 Jahren ist der ehemalige Kölner der jüngste Zugang beim Fußball-Zweitligisten, doch beim Sieg in Ingolstadt (1:0) zählte Hartel zu jenen, die das spielerische Element der Köpenicker belebten. "Mit war von Anfang an klar, dass ich hier Gas geben muss", sagt Hartel, der bislang vornehmlich in der Regionalliga West gekickt hat. Jetzt, in Liga zwei, "ist die Aggressivität doch noch eine andere", berichtet der Offensivmann.

Aus seiner Sicht genau das Richtige, um sich weiterzuentwickeln. Bei Union freut er sich, "so viele gute Spieler neben mir zu haben, nur so kann man sich verbessern". Den ersten kleinen Erfolg hat er bereits eingeheimst. Sein Startelfeinsatz in Ingolstadt resultierte nicht nur daraus, dass Trainer Jens Keller umstellen musste: Weil Stephan Fürstner noch nicht fit für 90 Minuten gewesen ist, rückte Kapitän Felix Kroos nach hinten und machte so Platz für Hartel.

Große Vorfreude auf das erste Heimspiel

Dem ersten Heimsp...

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