Zweite Liga: Jetzt winkt Union sogar die Tabellenführung

Schlampigkeit in Stuttgart, neuer Mut in Braunschweig, Trainerdiskussion in Hannover, nur Union ist stabil. Der große Aufstiegscheck.

Berlin.  Die Saison geht in ihre entscheidende Phase, und der 1. FC Union ist mittendrin. Mehr noch: Der Fußball-Zweitligist kann am Montag mit einem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg (20.15 Uhr, Alte Försterei) die Tabellenspitze erobern – das ist der Gipfel. Grund genug für die Morgenpost, die "großen Vier" vor dem letzten Saisonviertel einem Aufstiegscheck zu unterziehen.

VfB Stuttgart, 1. Platz, 49 Punkte

Der Kader der Schwaben ist wohl der stärkste, den die Liga zu bieten hat, zumindest auf dem Papier. Mit Torwart Mitchell Langerak, Verteidiger Emiliano Insua und Mittelfeldmann Christian Gentner verfügt der VfB über eine Achse, die über reichlich Erstliga-Erfahrung verfügt. Dazu kommt mit Simon Terodde ein Torjäger, der im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal eine Schippe draufgelegt hat. Mit 15 Treffern führt der Ex-Unioner die Torjägerliste an.

Das drohende Chaos zu Saisonbeginn – der neu verpflichtete Trainer Jos Luhukay schmiss nach vier Spieltagen schon wieder hin wegen Differenzen mit dem nach ihm verpflichteten Sportdirektor Jan Schindelmeiser – wirkte sich kaum auf die Mannschaft aus. Unter dem neuen Coach Hannes Wolf stabilisierten sich die Leistungen schnell. Schindelmeiser lobte Wolf als "authentisch", seine Arbeitsweise habe "hohe Sozial- und Fachkompetenz".

Am 19. Spieltag übernahm der VfB, der in der Winterpause noch einmal vier Millionen Euro in neue Spieler investiert hat, die Tabellenführung. Es schien, als wären die Schwaben nicht mehr aufzuhalten. Doch die vergangene...

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