Zweite Liga: "Wir wollen unsere Macht demonstrieren"

Union will im Ostderby gegen Aue eine Trotzreaktion auf die Niederlage in Hannover zeigen. Die Mannschaft strotzt vor Selbstvertrauen.

Berlin.  Ostderbys in der Alten Försterei zählen seit jeher zu den besonderen Spielen für den 1. FC Union. Das gilt natürlich auch für das Duell gegen Erzgebirge Aue am Mittwoch (17.30 Uhr). Wobei diesmal die Attraktivität einen ganz anderen Grund hat. Vier Tage nach dem 0:2 im Spitzenspiel in Hannover werden die Köpenicker beantworten müssen, ob sie die erste Niederlage der Rückrunde tatsächlich abgehakt haben. Es gilt, nach Hannovers Sieg am Dienstag gegen Nürnberg (1:0) an den Niedersachsen wieder vorbeizuziehen.

Legt man das Auftreten der Profis zugrunde, sollte dies gegen die abstiegsbedrohten Erzgebirgler kein Problem sein. "Zu Hause sind wir eine Macht", dokumentierte Abwehrchef Toni Leistner trotziges Selbstbewusstsein. Selbst Coach Jens Keller, der im spannendsten Aufstiegsrennen der vergangenen Jahre die Ruhe in Person ist, machte deutlich: "Wir wollen weiter unsere Macht demonstrieren, die wir in Heimspielen haben." Der Status als zweitbestes Heimteam der Liga soll nach zuletzt fünf Siegen in Folge ausgebaut werden.

Die Rechnerei hat begonnen

Für den Aufstiegstraum muss er es sogar, die enge Tabellenkonstellation lässt gar nichts anderes zu. "Zwölf Punkte wären eine schöne Basis", rechnete Leistner vor. Seit 2009 genügten im Durchschnitt 62,25 Punkte zum direkten Aufstieg. Gemessen daran, wären Siege in den letzten Heimspielen gegen Aue, Kaiserslautern (16. April), Sandhausen (28. April) und Heidenheim (14. Mai) mehr als die halbe Miete.

Die Rechnerei, wie viele Punkte am Ende ...

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