Zweites Finalspiel: Volleys schlagen gegen Friedrichshafen zurück

Die Berliner gleichen im Finale um die Meisterschaftgegen Friedrichshafen aus. Die Entscheidung fällt am Sonntag.

Berlin.  Vielleicht war im Vorfeld des zweiten Finalspiels um die deutsche Volleyball-Meisterschaft schon etwas zu viel von Abschied gesprochen worden. Letzter Auftritt von Felix Fischer nach mehr als 500 Spielen im Trikot der BR Volleys. Letzter Auftritt von Roberto Serniotti, der den Verein in zwei Jahren als Cheftrainer zu einer Meisterschaft, einem Pokalsieg und dem Triumph im CEV-Pokal führte. Alles im vergangenen Jahr allerdings. Und wenngleich das Erreichen des Final Four der Champions League am vergangenen Wochenende ein noch größerer Erfolg war, wird der Italiener den Verein verlassen.

Aber wer geht schon gern mit einer Niederlage? Lässt den ungeliebten VfB Friedrichshafen in Berlin seine 14. Meisterschaft feiern? Und das vor der Saisonrekord-Kulisse von 7895 Zuschauern in der Schmeling-Halle? Jedenfalls nicht der Titelverteidiger, nicht die BR Volleys.

Serniottis Team gewann die zweite Finalpartie der Serie nach dem Modus "Best of three" mit 3:1 (24:26, 25:23, 25:16, 25:21). Damit steht es 1:1. Die Titel-Entscheidung fällt im Sonntag (14.30 Uhr) in der ZF-Arena am Bodensee. Fischer, der nach seinem letzten Heimspiel gebührend verabschiedet wurde, bedankte sich und gab die Parole aus: "Jetzt lasst uns dieses verdammte Spiel in Friedrichshafen gewinnen." Großer Jubel.

Manager Niroomand regt sich auf – Strafpunkt

Der erste Durchgang war wie ein Spiegelbild dieser Saison bei den Vergleichen beider Mannschaften. Die BR Volleys spielten stark, leisteten sich jedoch sechs Aufschlagfehl...

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