Zweites Flugzeug mit verletzten Bundeswehr-Soldaten in Mali gestartet

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Deutsche Soldaten in Mali

Nach dem Anschlag auf UN-Soldaten in Mali ist ein zweites Flugzeug der Luftwaffe mit verletzten Bundeswehr-Soldaten auf dem Weg zurück nach Deutschland. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Samstag im Onlinedienst Twitter mitteilte, bringt die Maschine vom Typ A310 die Verletzten nach Stuttgart. Sie sollen dann im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm weiter versorgt werden. "Wir sind in Herzen bei den Kameraden und wünschen allen schnelle Genesung", erklärte das Ministerium.

Ein erstes Flugzeug mit Verletzten war bereits am Samstagnachmittag am Flughafen Köln-Wahn gelandet. Diese Soldaten werden im Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz behandelt.

Einige der sechs Verletzten werden in Koblenz auf Intensivstationen versorgt, wie die Kommandeurin des Krankenhauses, Almut Nolte, in einem vom Sanitätsdienst der Bundeswehr verbreiteten Video sagte. Ihr Krankenhaus verfüge "über eine ausgesprochen hohe Expertise für die Behandlung von komplexen Verletzungen, insbesondere auch zur Versorgung von Schuss- und Explosionsverletzungen", sagte Nolte. Die verletzten Soldaten seien in Koblenz also "gut aufgehoben".

Die Bundeswehr-Soldaten waren am Freitag rund 180 Kilometer nordöstlich der malischen Stadt Gao bei einem Selbstmordanschlag verletzt worden. Neben den zwölf verletzten Deutschen wurden dabei noch drei weitere UN-Soldaten verletzt, wie die Nachrichtenagentur AFP aus UN-Kreisen erfahr. Unter den Verletzten ist nach Angaben des belgischen Verteidigungsministeriums auch ein belgischer Soldat.

Die deutschen Soldaten sind Teil eines Kontingents des Blauhelm-Einsatzes Minusma. Deutschland beteiligt sich mit bis zu 1700 Bundeswehrsoldaten an Ausbildungs- und Stabilisierungsmissionen der EU und der UNO in Mali.

mid

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