Flaschenpost legt rund 10.000 Kilometer zurück

Brittanie Penrose gab 2010 eine Flaschenpost auf - jetzt wurde ihre Nachricht (r.) angespült (Screenshot: Facebook / Brittanie Penrose)


Drei Jahre lang trieb sie im Meer: Eine Flaschenpost hat den weiten Weg vom US-Bundesstaat Kalifornien bis hin zur Insel Guam zurückgelegt, knapp 10.000 Kilometer. Absenderin war eine junge Frau, die gegen ihre schwere Krankheit kämpfte – und gewann.

Brittanie Penrose hatte sie längst vergessen, jene alte Weinflasche, die sie 2010 mit einer persönlichen Botschaft bestückt und ins Meer geworfen hatte. Doch jetzt wurde die Flaschenpost, die im kalifornischen Städtchen Oceanside auf die Reise ging, wieder angespült. Ein 14-jähriger Schüler fand sie an einem Strand der Insel Guam im Westpazifik. Das berichtet die Lokalzeitung „Guam Pacific Daily News“.

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Demnach begann alles bei einem romantischen Date vor drei Jahren. Brittanies Begleitung Aaron Lanari überredete sie damals, die Flaschenpost aufzugeben. „Ich dachte, das sei eine tolle Idee. Ich habe zu ihr gesagt: ‚Schreib was immer du willst’“, erinnert sich Lanari im Interview mit der Zeitung. Penrose verarbeitete in ihrer Botschaft eine sehr persönliche Erfahrung. Denn 2010 kämpfte die damals 24-Jährige gegen eine Krebserkrankung. „Hallo, mein Name ist Britannie“, leitete sie ihre Botschaft ein. Falls jemand diese Nachrichte je zu lesen bekäme, solle er sich unbedingt über das soziale Netzwerk Facebook bei ihr melden.

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Heute, im Alter von 27 Jahren, ist die US-Amerikanerin gesund. Der Fund ihrer Flaschenpost weckte Erinnerungen an eine schwere Zeit. Doch Penrose ist dankbar: „Auf Grund dieser Erfahrung lebe ich nun ein sehr erfülltes Leben.“

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