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"Öl ins Feuer" - Prager Großdemonstration gegen Ukraine-Politik

Tausende Menschen haben in Prag gegen die tschechische Regierungspolitik protestiert. Bei einer Kundgebung auf dem Wenzelsplatz forderten sie unter anderem Maßnahmen gegen die Inflation und ein Ende der militärischen Unterstützung für die Ukraine.

Der liberal-konservativen Regierung warfen die Demonstrierenden vor, zu wenig gegen die steigenden Verbraucherpreise zu unternehmen. Das Motto der Demonstration: "Tschechisce Republik gegen Armut"

Organisator Jiri Hanc sagte bei seiner Rede vor den Demonstrierenden: "Wieviel kostet die Unterstützung der Ukraine? In dem russisch-ukrainischen Konflikt gießt die Regierung Öl ins Feuer, statt sich um Friedensgespräche zu bemühen."

Die Inflation in der Tschechischen Republik erreicht seit einem Jahr Höchstwerte. Zuletzt ging die Teuerungsrate leicht zurück. Im Januar lag sie bei 17,5 Prozent, im Februar verrringerte sie sich um knapp ein Prozent auf 16,7 Prozent. Als Hauptursache für die Preissteigerungen gelten die hohen Energiekosten. Dafür machten die Demonstrierenden die Europäische Union verantwortlich.

Konkret forderten die Demonstrierenden eine vermittelnde Rolle der tschechischen Regierung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Ansetzung von Friedensgesprächgen in Prag.