200-Millionen-Dollar-Spektakel mit Ryan Gosling: Das sind die Streaming-Tipps der Woche

CIA-Agent Court Gentry (Ryan Gosling) muss um sein Leben fürchten.  (Bild: Stanislav Honzik / Netflix)
CIA-Agent Court Gentry (Ryan Gosling) muss um sein Leben fürchten. (Bild: Stanislav Honzik / Netflix)

Ryan Gosling wird im teuersten Netflix-Film aller Zeiten zum Geheimagenten, und WOW holt Spider-Man ins Heimkino. Welche Streaming-Highlights die kommende Woche noch bereithält, verrät die Übersicht.

200 Millionen Dollar hat Netflix in den Spionage-Thriller "The Gray Man" (ab 22. Juli) gesteckt. Im Actionkracher kämpft CIA-Agent Court Gentry (Ryan Gosling) um sein Leben. Der Ex-CIA-Agent Lloyd Hansen (Chris Evans) hat es auf ihn abgesehen. Da kann Gentry die unerwartete Hilfe der Agentin Dani Miranda (Ana de Armas) gut gebrauchen. Was Disney+, Amazon und Co. in den nächsten Tagen sonst noch zu bieten haben, erfahren Sie in der Übersicht.

Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) bekommt es mit alten Widersachern zu tun. (Bild: 2021 CTMG / Marvel)
Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) bekommt es mit alten Widersachern zu tun. (Bild: 2021 CTMG / Marvel)

"The Gray Man", Netflix

Dass "The Gray Man" teuer war, glaubt man sofort, wenn man nur die Liste der involvierten Personen durchliest. Neben Ryan Gosling und Chris Evans, also zwei echten A-Stars in Hollywood, standen für die Netflix-Produktion unter anderem "Bond"-Girl Ana de Armas, Billy Bob Thornton sowie die mehrfache Emmy-Gewinnerin Alfre Woodard vor der Kamera. Regie führten die Brüder Joe und Anthony Russo, die nach inzwischen fünf Marvel-Blockbustern (zuletzt "Avengers: Endgame", 2019) als absolute Spezialisten für Action und Spektakel gelten.

Und wer ist nun dieser "Gray Man"? Sehr viel weiß man nicht über ihn, was auch damit zu tun hat, dass er seinen Job so gut macht. Court Gentry (Gosling) war mal ein Krimineller, wurde dann aber aus dem Knast heraus vom CIA angeworben und zu einem der besten und kaltblütigsten Auftragskiller des US-Geheimdienstes ausgebildet.

Sierra Six, so nennt man ihn jetzt, gerät aber plötzlich selbst ins Visier, nachdem er in den Besitz von kompromittierendem Material über seinen Chef (Regé-Jean Page) kommt. Der setzt kurzerhand den hemmungslosen Ex-Agenten Lloyd Hansen (Chris Evans) auf Gentry an - mit einer Mission: Er soll den potenziellen Whistleblower zur Strecke bringen. Der spektakuläre und atemlos inszenierte Spionage-Thriller ist ab 22. Juli bei Netflix abrufbar und schon zuvor in ausgewählten Kinos zu sehen.

Anne Elliot (Dakota Johnson) buhlt um das Herz ihres eigentlich verflossenen Partners. (Bild: Netflix / Nick Wall)
Anne Elliot (Dakota Johnson) buhlt um das Herz ihres eigentlich verflossenen Partners. (Bild: Netflix / Nick Wall)

"Spider-Man: No Way Home", WOW

Bereits zum siebten Mal schlüpfte Tom Holland Ende 2021 in die Rolle von Spider-Man. Auch Andrew Garfield und Tobey Maguire, die "alten" Spider-Man-Darsteller, waren Teil von "Spider-Man: No Way Home". Außerdem Jamie Foxx als Electro, Willem Dafoe als Grüner Kobold und viele mehr. Zauber-Portale, Risse im Multiversum, eine gewisse Alles-geht-Mentalität: "No Way Home" wurde zum gigantischen Crossover-Spektakel und spielte damit sage 1,9 Milliarden US-Dollar an den Kinokassen ein.

Ab 15. Juli hat WOW den dritten und letzten Teil der "Homecoming"-Trilogie im Programm. Am Ende des vorherigen Films, "Far From Home" (2019) wurde die wahre Identität von Peter Parker (Holland) enthüllt. In "Spider-Man: No Way Home" will Peter nichts mehr, als dass die ganze Welt seine Identität wieder vergisst. Dazu bittet er Dr. Strange (Benedict Cumberbatch) um Hilfe. Doch dessen Zauber geht schief, das Multiversum gerät außer Kontrolle und reißt ein Loch in die Welt, in der Peter lebt. Noch schlimmer: Durch das Loch im Multiversum schlüpfen alle jene Gegner, mit denen sich Spider-Man in der Vergangenheit bereits herumschlagen musste ...

Natascha (Michelle de Swarte) muss sich um ein mörderisches Baby kümmern. (Bild: 2021 Home Box Office)
Natascha (Michelle de Swarte) muss sich um ein mörderisches Baby kümmern. (Bild: 2021 Home Box Office)

"Überredung", Netflix

Ihre Romane veröffentlichte sie zeitlebens anonym - einzig "by a Lady" war auf den Einbänden über die Verfasserin zu erfahren. Wie Jane Austen es da wohl gefunden hätte, hätte sie vorausgeahnt, dass sie mehr als 200 Jahre nach ihrem Ableben populär ist wie vielleicht nie zuvor? Netflix hat sich nun abermals einen Roman der Autorin zum Vorbild genommen und mit Dakota Johnson eine Hauptdarstellerin gefunden, die mit Liebesfilmen bestens vertraut ist.

In der neuen Verfilmung "Überredung" dürfte es für Johnson allerdings etwas braver zugehen als noch im Erotikthriller "50 Shades of Grey". In ihrer neuen Rolle spielt die US-Amerikanerin die sensible Anne Elliot, die sich vor Jahren aus Rücksicht auf ihre Familie von dem jungen und nicht standesgemäßen Frederick Wentworth (Cosmo Jarvis) getrennt hat, doch ihn insgeheim noch immer liebt. Als er nach Jahren unerwartet zurückkehrt, ist für Anne klar: Sie will ihren Ex zurück. Ob sie sich trauen wird, diesmal ihre wahren Gefühle zu zeigen, enthüllt Netflix ab 15. Juli.

Bruno Testori (Luca Zingaretti) greift als Direktor in seinem Gefängnis mit eiserner Hand durch. (Bild: Sky)
Bruno Testori (Luca Zingaretti) greift als Direktor in seinem Gefängnis mit eiserner Hand durch. (Bild: Sky)

"The Baby", WOW

Mit ihrem unabhängigen, kinderlosen Leben ist Natascha (Michelle de Swarte) überglücklich. Auch von der Familienplanung ihrer Freundinnen will sie nichts wissen. Damit ist es aber vorbei, als entgegen aller Erwartungen ein mysteriöses Baby ihre Hilfe braucht. Und es kommt noch skurriler: Der kleine Wonneproppen, der Natascha eines Tages einfach in die Arme fällt, hat auch noch übernatürliche Fähigkeiten. Schon bald muss die unfreiwillige Pflegemutter feststellen, dass das Kind mit seinen Kräften nichts Gutes im Schilde führt - doch das Baby loszuwerden, ist schwerer als gedacht ...

Welche abstrusen Konsequenzen diese Tatsache nach sich zieht, zeigt das Sky-Original "The Baby". In der achtteiligen Horror-Comedy nimmt die britische Komikerin Michelle de Swarte auch gesellschaftliche Erwartungshaltungen an Mütter aufs Korn - und zwar auf herrlich groteske Art und Weise. Die Serie startet am 21. Juli bei WOW.

"Il Re", WOW

Bruno Testori (Luca Zingaretti) hat ein Problem: Obwohl er als Direktor in seinem Gefängnis "San Michele" mit eiserner Hand durchgreift, wird einer seiner Freunde hinter Gittern getötet. Wie besessen beginnt er, den Mörder zu suchen - und zwar mit allen Mitteln: Jeder einzelne Insasse gilt als verdächtig, und alle scheinen dafür büßen zu müssen, dass Brunos Freund tot ist. Währenddessen bringt die zuständige Staatsanwältin Laura Lombardo (Anna Bonaiuto) allerlei Geheimnisse ans Licht.

1999 schlüpfte der italienische Schauspieler Luca Zingaretti zum ersten Mal in die Rolle des Ermittlers "Commissario Montalbano" - und stieg damit zur allseits bewunderten Fernseh-Ikone auf. Bis heute zählt Zingaretti zu den gefragtesten Darstellern Italiens und ist weit über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt. In der italienischen Sky-Serie "Il Re" wechselt der 60-Jährige nun die Seiten und muss sich selbst von misstrauischen Kommissaren auf den Zahn fühlen lassen. Der achtteilige Gefängnisthriller ist ab 19. Juli bei WOW abrufbar.

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