37-Jährige in Uganda brachte 38 Kinder zur Welt

Als Mutter von 38 Kindern hat eine Uganderin viel zu tun. (Symbolfoto, Bild: AP Photo)

Es klingt surreal, ist aber behördlich bestätigt: Eine 37-jährige Frau brachte im Laufe ihres Lebens 38 Kinder zur Welt.

Mariam Nabatanzi aus Uganda ist 38-fache Mutter – und das im Alter von 37 Jahren. Diese unglaubliche Zahl wurde nun von örtlichen Behörden bestätigt. Nabatanzi habe unter anderem viermal Drillinge und jeweils dreimal Vierlinge und Zwillinge zur Welt gebracht. Alle 38 Kinder stammen vom selben Vater, wie Samira Musenero vom Bezirksrat bestätigt „Es stimmt“, so Musenero. „Der Älteste ist 23 Jahre und die Jüngste vier Monate alt.“

Der Bezirksrat erklärte außerdem, dass die Mutter mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Politiker in ihrem Heimatdorf riefen dazu auf, die Großfamilie finanziell zu unterstützen.


Ihr erstes Kind bekam Nabatanzi, die Nalongo Musaala Bana (die Zwillingsmutter, die Vierlinge macht) genannt wird, im zarten Alter von 13 Jahren. 37 der 38 Kinder wurden auf natürliche Art und Weise auf die Welt gebracht, bei der letzten Geburt wurde ein Kaiserschnitt gemacht.

1993 wurde Nabatanzi mit einem 40-Jährigen verheiratet – sie war damals 12. „Ich wusste nicht, dass ich zwangsverheiratet werden würde. Leute kamen zu uns und brachten meinem Vater Geschenke. Als sie dann wieder weg wollten, dachte ich, ich würde nur meine Tante begleiten, aber als wir da waren, übergaben sie mich dem Mann“, sagte sie zur „Nairobi News“.

Unglückliche Ehe

Die Ehe gestaltete sich schwierig für sie: „Mein Ehemann war polygam und hatte viele Kindern aus seinen vergangenen Beziehungen, um die ich mich kümmern musste, weil die Mütter weit verstreut waren. Er war auch gewalttätig und schlug mich bei jeder Gelegenheit, sogar wenn ich nur eine Idee hatte, die ihm nicht gefiel.“

Nach dem 18. Kind wollte sie eigentlich mit dem Kinderkriegen aufhören. Ihre Ärzte rieten ihr davon allerdings ab, da sie eine ungewöhnlich hohe Zahl Ovarien hätte. „Mir wurde geraten, weiterhin zu gebären, weil ich sonst sterben könnte. Ich habe es mit der Spirale versucht, aber wurde krank und musste mich oft übergeben, bis ich fast starb. Ich lag einen Monat im Koma.“

Trotz finanzieller Probleme bleibt die 38-fache Mutter optimistisch: „Ich bin hoffnungsvoll, dass meine Kinder zur Schule gehen werden, weil sie alle große Ambitionen haben und Ärzte, Lehrer und Anwälte werden wollen. Ich möchte ihnen helfen, diese Träume wahr zu machen – etwas, das mir nicht vergönnt war“, so Nabatanzi.

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