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72-jährige Jane Seymour spricht offen wie nie über Sex im Alter

Jane Seymour mit ihrem neuen Partner John Zambetti. (Bild: getty/Ethan Miller / Getty Images)
Jane Seymour mit ihrem neuen Partner John Zambetti. (Bild: getty/Ethan Miller / Getty Images)

Seit einigen Monaten ist US-Schauspielerin Jane Seymour (72) wieder glücklich verliebt: Im Oktober 2023 machte sie ihre Beziehung mit dem Musiker John Zambetti bekannt. Das ehemalige Bond-Girl blickt auf ein bewegtes Liebesleben zurück: Hinter ihr liegen vier Ehen, ein paar lange Partnerschaften und zahlreiche Dates. Eigentlich wollte Seymour nach ihrer letzten Trennung erstmal allein bleiben, verrät sie nun in einem Essay für die "Cosmopolitan"-Reihe "Sex after 60".

Nach ihrer letzten Trennung habe sie festgestellt, dass es in ihren vergangenen Partnerschaften nie um Romantik oder um sie gegangen sei. "Ich verschwand in der Beziehung. Ich habe in meinem Leben den Männern immer die Macht und die Zügel überlassen", schreibt sie. In ihrer bewussten Single-Phase habe sie sich dann "so vollkommen wie nie zuvor gefühlt", berichtet Seymour: "Zum ersten Mal in meinem Leben war ich nicht die andere Hälfte eines Mannes."

Doch dann traf sie ihren jetzigen Partner, John Zambetti. Der habe alles verändert: "Wenn es bei Menschen passt, dann passt es einfach. Und wenn Liebe und Intimität sowie der Wunsch, Freude für den Partner und Freude für sich selbst zu finden, vorhanden sind und man das alles gemeinsam verwirklichen kann, ist es magisch", schwärmt die Schauspielerin.

Jane Seymour über ihr Sexleben: "Besser als jemals zuvor"

Das würde sich auch in der Intimität bemerkbar machen. Ihr Alter steht ihr dabei keineswegs im Weg - im Gegenteil: Je älter sie werde, desto mehr baue Sex auf emotionaler Intimität auf, findet die 72-Jährige. "Der Sex jetzt ist wundervoller und leidenschaftlicher als alles, an das ich mich je erinnern kann, weil er auf Vertrauen, Liebe und Erfahrung beruht. Ich kenne mich und meinen Körper jetzt, und John hat in seinem Leben auch seine eigenen Erfahrungen gemacht - es ist nicht mehr so wie in jungen Jahren", so Seymour.

Mit ihrem Essay wolle die 72-Jährige auch auf das Stigma um das Alter aufmerksam machen. "Die Leute reden nicht über die Wechseljahre, sie reden nicht über Sex, und sie geben auf. Und sie geben nicht nur körperlich auf, sondern auch emotional."

Ihr sei natürlich bewusst, dass die sich mit dem Alter verändernden körperlichen Fähigkeiten das Sexualleben beeinflussen, aber findet: "Es ist nichts, das man einfach mit einem bestimmten Alter aufgibt. Das Sexleben muss nicht mit 60 vorbei sein." Sie habe sogar das Gefühl, "dass Sex und Intimität in meinem Alter besser sind, als sie es jemals zuvor waren".