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«Against the Storm»: Siedlungsbau bei Endzeitstimmung

Berlin (dpa/tmn) - Neue Siedlungen entstehen in Aufbau-Strategiespielen meist in üppig-grünen Landschaften. Anders sieht es bei «Against the Storm» aus, wo die Nachwirkungen einer Naturkatastrophe sorglosem Bauen im Weg stehen.

Spielerinnen und Spieler finden sich in der sogenannten Schwelenden Stadt wieder. Es ist die wirklich allerletzte verbliebende Siedlung, nachdem ein Feuersturm die Erde heimgesucht hat.

Noch immer ist das Wetter außer Kontrolle und überall treiben gefräßige Monster ihr Unwesen. In der Rolle eines Vizekönigs bekommt man nun von der Königin den Auftrag, die verlorenen Gebiete wieder zurückzuholen. Mächtig Druck macht dabei die ständige Ungeduld der Königin.

Der Zufall spielt mit

Gemeinsamkeiten mit Games gleichen Genres wie «Anno» gibt es viele: Man sammelt Rohstoffe, produziert Nahrungsmittel und stellt eine kleine Wirtschaft auf die Beine. Siedler aus fünf Völkern mit verschiedenen Stärken und Schwächen stehen einem dabei zur Seite.

Wie genau sich das eigene Dorf entwickelt, hat man aber nicht allein in der Hand. Da der Zufall bestimmt, welche Waren man findet oder welche zum Handel benutzt werden können, muss man seine Strategie stetig anpassen.

Vor allem muss man sich vom Aufgebauten nach einer gewissen Zeit ohnehin wieder trennen. Denn irgendwann zieht wieder ein Hitzesturm auf und macht alles platt. Das ist unvermeidlich.

Und dann geht's von vorn los

Es gehört zum Konzept, dass man einfach wieder von vorne beginnt und eine neue Expedition wagt, die vielleicht noch besser gelingt. Als Belohnung für erreichte Ziele winkt die Verbesserung eigener Fähigkeiten.

Auch wenn die Tiefe anderer Aufbauspiele nicht immer und überall im Game erreicht wird, ist «Against the Storm» der vielen Unvorhersehbarkeiten wegen durchaus herausfordernd. Sich auf den Ausgang einer Runde vorzubereiten, ist schwierig bis unmöglich.

Von diesem Spielprinzip, dem es an Spannung und Abwechslung wahrlich nicht mangelt, lebt «Against the Storm». Es ist für PC über Steam erhältlich und kostet rund 30 Euro.