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Weg für Eberl offenbar frei

Der Weg ist offenbar frei! Der FC Bayern hat die letzte Hürde beiseite geräumt, um seinen Wunschkandidaten Max Eberl zum Sportvorstand zu berufen.

Das berichtete die Bild am Dienstagvormittag und nannte dabei eine Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro, die der deutsche Rekordmeister an RB Leipzig zahlen werde.

Den Angaben zufolge streichen die Sachsen zudem einen weiteren sechsstelligen Betrag ein, weil ein 2021 beim Wechsel des damaligen Trainers Julian Nagelsmann zu den Bayern vereinbartes Ablösespiel im Zuge des Eberl-Deals zwischenzeitlich gestrichen wurde.

Eberl, dessen Geschäftsführer-Vertrag bei RB noch bis 2026 datiert war, verzichte zudem auf noch zustehende Gehalts- sowie Bonuszahlungen, hieß es zudem.

RB Leipzig stellt Eberl frei

Die Leipziger hatten den langjährigen Manager von Borussia Mönchengladbach Ende September freigestellt und die Entscheidung damit begründet, Eberl mangele es an echter Identifikation mit dem DFB-Pokalsieger - zumal der 50-Jährige offenbar auch intern wenig verhehlt habe, mit einem Wechsel zum FC Bayern zu kokettieren.

Im Falle der jetzigen Einigung zwischen allen Beteiligten bedarf es der Inthronisierung von Eberl bei den Bayern nur noch des finalen Beschlusses durch den Aufsichtsrat der Münchner, der am 26. Februar zusammentritt.

Nach schwierigen Verhandlung und wochenlanger Pause, von denen auch SPORT1 erfahren hatte, waren die Gespräche zwischen Eberl und dem FCB erst Ende Januar wieder aufgenommen worden.

Eberl folgt somit auf Hasan Salihamidzic, der im Mai 2023 wie auch Ex-Vorstandschef Oliver Kahn entlassen worden war. Der Routinier wird dann vor allem eng an der Seite von Bayerns Sportdirektor Christoph Freund agieren.

Eberl eng mit Bayern verbandelt

Den Österreicher und Eberl verbindet dem Vernehmen nach ein guter gemeinsamer Draht zueinander. „Max ist sehr lange im Business und hat viel Erfahrung. Wir hatten immer einen guten Austausch“, hatte Freund unlängst in der Sport Bild gesagt.

Eberl pflegt zudem eine enge Beziehung zu Ehrenpräsident Uli Hoeneß, zudem sollen seine Eltern und seine neue Lebensgefährtin in München wohnen.

Eberl schwärmte 2020 im Gespräch mit SPORT1 in den höchsten Tönen vom langjährigen Bayern-Macher Hoeneß: „Er ist für mich ein Vorbild. Er ist für mich auch ein Mentor.“