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Andrea Kiewel: Die große Party ist vorbei

Am 27. Dezember 2023 ging mit ‘Kiwis große Partynacht’ eine neue Schlagershow an den Start. Doch während die Fans der Moderatorin vom ZDF-'Fernsensehgarten' sich freuten, fielen die Einschaltquoten der ersten sowie der nächsten drei Sendungen enttäuschend aus.

Sat.1 zieht die Konsequenzen

Am Freitag (1. März) schauten nur 710.000 Menschen insgesamt bei der letzten, bereits im November aufgezeichneten Show zu, und in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil mit 160.000 Zuschauern lediglich bei 3,2 Prozent. Darum zog der ausstrahlende Sender Sat.1 jetzt die Konsequenzen und plant vorerst keine weiteren Shows: "In 2024 ist vorerst keine weitere Folge geplant", sagte der Sender gegenüber ‘schlager.de’. Nach der Sendung hagelte es Kritik: Roberto Blanco sollte ‘Ein bisschen Spaß muss sein’ zum Besten geben, vergaß aber offensichtlich beim Playback, dass er so tun sollte, als würde er singen – stattdessen hielt er das Mikro ins Publikum, welches er zum Mitsingen aufforderte, während seine eigene Stimme in unverminderter Lautstärke zu hören war.

Quälte sich Andrea Kiewel durch die letzte Show?

Und auch Andrea Kiewel selbst schien genervt: Nachdem die Band Marquess ihren Song ‘Vayamos Companeros’ vortrug, reichte die Moderatorin ein Tablett rum. “Die gute Nachricht: es ist Sangria. Die schlechte Nachricht: ohne Alkohol“, erklärte Kiwi trocken und verteilte die Getränke. “Was übrig bleibt, geht ins Publikum“, was wiederum von selbigem sehr ernst genommen wurde – nachdem es einigen Interessenten nicht schnell genug ging, sagte sie: “Ja, ich kann ja schlecht die Gläser werfen.“ Der Marquess-Sänger zweifelte die Alkoholfreiheit der Drinks an: “Da ist, glaube ich, doch was drin. Im Fernsehen sagt man immer, es wäre nichts drin. Das stimmt gar nicht“, erklärte Sascha Pierro (51), doch Andrea Kiewel ging auf seinen Einwurf gar nicht ein. Manchmal ist ein Ende mit Schrecken vielleicht besser als ein Schrecken ohne Ende.

Bild: picture alliance / AAPimages/Lueders | AAPimages/Lueders