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Angst um Baby Alina: Anna und Gerald Heiser berichten von dramatischen Stunden

Noch ahnen Anna und Gerald Heiser nicht, wie dramatisch die Geburt verlaufen wird.  (Bild: RTL)
Noch ahnen Anna und Gerald Heiser nicht, wie dramatisch die Geburt verlaufen wird. (Bild: RTL)

Vom "Bauer sucht Frau"- zum "Goodbye Deutschland"-Traumpaar: Farmer Gerald Heiser und seine Frau Anna gehören zu den beliebtesten Protagonisten der VOX-Dokusoap. In der aktuellen Folge zitterten die Fans mit dem Paar mit, das um die Gesundheit der im letzten November geborenen Tochter Alina bangte.

"Es war ein sehr schönes Gefühl, als sie auf meine Brust gelegt worden ist", erinnerte sich "Goodbye Deutschland"-Auswanderin Anna Heiser (32) in der aktuellen Folge der VOX-Doku an die Geburt ihrer Tochter Alina Marikka - um kurz danach in Tränen auszubrechen: "Aber als ich gehört hab', dass sie nicht atmen kann und so richtig nach Luft schnappt und blau wurde ... Und dann hieß es, dass sie auf die Intensivstation muss ... Ja, war halt ... hart."

Deutschen Medien war im November des letzten Jahres nicht entgangen, dass die sympathische Polin, die ihren Mann Gerald (37) in der RTL-Sendung "Bauer sucht Frau" kennengelernt hatte und vor fünf Jahren für ihn nach Namibia ausgewandert war, deutlich früher als geplant ins Krankenhaus gefahren war. Spekulationen und Berichte folgten, nun erfuhren die TV-Zuschauerinnen und Zuschauer hautnah, was genau passiert war.

Zwei, die sich gefunden haben: Gerald und Anna Heiser. (Bild: RTL)
Zwei, die sich gefunden haben: Gerald und Anna Heiser. (Bild: RTL)

"Goodbye Deutschland"-Stars leben 200 Kilometer von der nächsten Klinik entfernt

Vier Wochen zu früh hatten die Wehen bei der Schwangeren eingesetzt, woraufhin sie und Gerald sich sofort auf den Weg ins Krankenhaus machten. Dort angekommen versuchte man zunächst, die Wehen zu stoppen, damit die Lunge des Babys nachreifen konnte, doch es half nichts: Die kleine Alina drängte es auf die Welt!

Zwei Tage lag sie nach der Geburt auf der Intensivstation, dann gaben die Ärzte Entwarnung. Doch das Baby, das ohnehin mit nur 2.700 Gramm auf die Welt gekommen war, hatte viel Gewicht verloren. Aus Sorge blieben Anna, Gerald und Söhnchen Leon (2) mit dem Säugling aber noch eine Weile in der namibischen Hauptstadt Windhoek im Gästehaus von Geralds Tante, denn die einsam gelegene Farm, auf der sie mit ihren Angestellten lebt, ist 200 Kilometer von der Klinik entfernt.

Doch zum Glück hatten das "Bauer sucht Frau"-Traumpaar mit Alina eine kleine Kämpferin bekommen, die sich, auch dank Annas Muttermilch, vergleichsweise schnell aufpäppeln ließ. Als das VOX-Team die junge Familie drei Wochen später erneut besuchte, erlebte es ein glückliches Vierergespann. Der kleine Leon erwies sich als liebevoller großer Bruder, auch wenn er laut Anna durchaus merke, "dass die Aufmerksamkeit jetzt geteilt wird". Um der Familie Raum zu geben, sich an die neue Konstellation zu gewöhnen, waren außerdem Annas Mutter und Schwester aus Polen angereist, um zu helfen, indem sie zum Beispiel Mittagessen kochten und andere Handgriffe abnahmen.

Kleidungsstück mit Tradition: Den hellblauen Pulli hatten schon Anna Heiser selbst und ihr Söhnchen Leon getragen, nun sollte ihn Töchterchen Alina kleiden.  (Bild: RTL)
Kleidungsstück mit Tradition: Den hellblauen Pulli hatten schon Anna Heiser selbst und ihr Söhnchen Leon getragen, nun sollte ihn Töchterchen Alina kleiden. (Bild: RTL)

"Gewöhnungsbedürftiges" Weihnachten in Namibia

Zum Schluss der Folge lernten die "Goodbye Deutschland"-Fans - mitten im deutschen Fast-Frühling - noch ein paar namibische Weihnachtsbräuche kennen. Traditionell wird dort etwa statt einer Tanne ein Weißdorn-Ast geschmückt - "gewöhnungsbedürftig", wie Anna fand. Ihr Mann wiederum fand ihr Bedürfnis, den "Baum" zu schmücken, im Grunde unnötig. Die hübschen gelben Blüten seien doch eigentlich Schmuck genug.

Nix da, eine Lichterkette und goldene Kugeln waren das Mindeste! Anschließend folgte bei über 35 Grad Celsius das erste Weihnachtsfest mit Töchterchen Alina, die sich nach ihrem turbulenten Start ins Leben prächtig entwickelte und neugierig die glitzernden Lichter am Baum beobachtete, während ihre Eltern noch einmal die letzten sechs Jahre Revue passieren ließen.

"Wahnsinn" sei es, was sich seitdem alles verändert habe, staunten beide, und Anna fügte lachend hinzu: "Manchmal begreife ich gar nicht, dass ich in Afrika lebe. Wie bin ich denn hier gelandet? Und dann bin ich noch verheiratet und hab' zwei Kinder! Sind das wirklich meiner Kinder? Aber es ist schön. Es ist schön." "Also, ich bin glücklich", ergänzte Gerald. "Ja, ich auch", bestätigte Anna, und der Off-Sprecher versprach, dass das nicht das letzte Mal war, dass man über die junge Familie berichten würde ...