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Artillerie-Koalition für die Ukraine: 20 Länder mobilisieren sich

Gut einen Monat vor dem zweiten Jahrestag der russischen Invasion haben sich Kiews Verbündete mobilisiert.

Mehr als 20 Länder, darunter Deutschland und Frankreich, einigten sich bei einer Konferenz in Paris darauf, eine Artillerie-Koalition für die Herstellung von Munition und Raketen für die Ukraine zu gründen. Ferner kündigte Frankreich an, seine Waffenproduktion zu beschleunigen und 78 Einheiten seiner gepanzerten "CAESAR"-Artillerielastwagen an die Ukraine zu liefern. Dazu sollen ab Ende Januar monatlich rund 3.000 Granaten für Kiew bereitgestellt werden.

Wir dürfen Russland nicht gewinnen lassen.

Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, bedankte sich bei dem französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, für die Gründung der Artillerie-Koalition und die Bereitschaft, die Ukraine mit weiteren Munitionslieferungen und der CAESAR-Artillerie zu unterstützen.

Der ukrainische Verteidigungsminister, Rustem Umjerow, betonte die Notwendigkeit für mehr Artillerie in der Ukraine: "Die Realität dieses Krieges ist, dass Russland uns bei den täglichen Artillerieangriffen zahlenmäßig deutlich überlegen ist. Der Mangel an Munition, ja der Hunger nach Granaten, ist ein sehr unmittelbares und drängendes Problem, mit dem unsere Streitkräfte derzeit konfrontiert sind. Wir müssen einen Weg finden, dieses Problem gemeinsam zu lösen. Die Verstärkung unseres Artilleriepotenzials wird unsere Sicherheit erhöhen."

Der französische Verteidigungsminister, Sébastien Lecornu, sprach sich für eine Industriepartnerschaft mit der Ukraine aus. Er wolle "die französische Verteidigungsindustrie direkt an die ukrainische Armee koppeln", denn nur so könne die Unterstützung für die Ukraine auch langfristig gewährt werden.