Asylbewerberin wurde wohl Opfer eines Gewaltverbrechens

Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Trier: Die Asylbewerberin, die in Trier an schweren Kopfverletzungen gestorben war, ist wohl Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Foto: Thomas Frey/Archiv

Die Asylbewerberin, die in Trier am Montagabend an schweren Kopfverletzungen gestorben war, ist wohl Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Wahrscheinlich habe jemand die 32-Jährige mit Schlägen auf den Kopf so schwer verletzt, dass sie später starb, sagte der Trierer Oberstaatsanwalt Ingo Hromada. Die Tat soll innerhalb der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Trier passiert sein. Es gebe keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Straftat, sagte Hromada.

Um die Todesursache zu klären, sollte die Tote am Dienstag obduziert werden. Dass die Verletzungen am Kopf von einem Sturz stammen könnten, schloss der Oberstaatsanwalt aus. «So wie der Kopf geschädigt wurde, ist es keine Sturzverletzung.»

Die Frau war am Montagmittag mit schweren Verletzungen am Kopf in ein Trierer Krankenhaus gebracht worden. Es hieß, sie habe sich angeblich bei einem Sturz verletzt. Als die Frau drei Stunden später in Lebensgefahr schwebte, schalteten die Ärzte die Polizei ein. Am Abend erlag die Frau ihre Verletzungen.

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