Werbung

Atemberaubende Wandlung der SAT.1-Abspeck-Halbfinalisten: 300 Kilo sind weg!

Was für eine Transformation: Daniel nahm in 13 Wochen auf Naxos im Abspeck-Camp von "Leben leicht gemacht" (SAT.1) 48,1 Kilogramm ab - fast ein Drittel seines Ausgangsgewichtes.  (Bild: SAT.1)
Was für eine Transformation: Daniel nahm in 13 Wochen auf Naxos im Abspeck-Camp von "Leben leicht gemacht" (SAT.1) 48,1 Kilogramm ab - fast ein Drittel seines Ausgangsgewichtes. (Bild: SAT.1)

Diese Sieben sind wirklich glorreich. Die Halbfinalisten von "Leben leicht gemacht - The Biggest Loser" (SAT.1) haben sich innerhalb von 13 Wochen auf Naxos mal eben von 307 Kilogramm verabschiedet. Das entspricht einem anderthalbjährigen Elefanten-Baby. Und trotzdem: Für drei kam kurz vor dem Ziel das Aus!

"Nur noch ein Schritt bis zum Finale - Wahnsinn!" Daniel (37) konnte es kaum fassen. Er ist einer der "glorreichen Sieben", einer der Halbfinalisten von "Leben leicht gemacht - The Biggest Loser" (SAT.1). Sie haben wahrlich Großartiges geleistet, seit sie vor zwölf Sende-Wochen (in Wahrheit war es im Herbst) auf Naxos anlegten. Sie haben im Bootcamp und dann elf Wochen alles auf der griechischen Insel gegeben und viel gelassen: "Blut, Schweiß und Tränen", wie Phillip (27) sagte - und jede Menge Kilos!

Trotzdem ist es beim Abspeck-Format wie im Westernklassiker "Die glorreichen Sieben" - es kommen nicht alle durch. In diesem Fall müssen nach der 13. Woche auf Naxos drei der sieben Athleten kurz vor dem großen Ziel, dem Finale, ausscheiden. Das ist bitter, denn, so Erfolgscoach Ramin Abtin (50): "Verdient hätten es alle, im Finale zu stehen."

Die glorreichen Sieben (von links: Ása, Manuela, Valentina, Leon, Robert, Daniel, Phillip) bekamen ein gewaltig Säcklein zu tragen: das Gewicht, das sie den letzten zwölf Wochen verloren haben. (Bild: SAT.1)
Die glorreichen Sieben (von links: Ása, Manuela, Valentina, Leon, Robert, Daniel, Phillip) bekamen ein gewaltig Säcklein zu tragen: das Gewicht, das sie den letzten zwölf Wochen verloren haben. (Bild: SAT.1)

Die Halbfinalisten haben einen kleinen Elefanten abgespeckt

"Leben leicht gemacht" ist ein emotionales Format. Man kann so schön mitfiebern. Mitleiden. Mitfühlen. Bewundern, wozu Menschen mit der richtigen Motivation und Unterstützung fähig sind (und wozu man auch gern mal fähig wäre). Die beste Folge ist (nach dem "Umstyling", das den Zuschauern und vor allem den Kandidaten beweist, wie toll sie jetzt auch außerhalb von Sportklamotten aussehen) das Halbfinale. Denn für die letzte Waage vor dem großen glamourösen Showdown schneidet die Technik immer eine Vorher-Nachher-Impression zusammen - und die ist schlicht atemberaubend.

Wenn sieben Menschen bereit sind, sich über drei Monate lang für eine (vielleicht letzte) Chance auf ein in vielerlei Hinsicht leichteres Leben schinden, aber auch aufklären zu lassen, dann sieht man das. Deutlich! Wenn sieben Glorreiche mal eben 307 Kilogramm abnehmen (so viel wiegt ein Elefanten-Junges oder ein stattlicher Steinway-Flügel), dann geht das im wahrsten Sinne des Wortes nicht spurlos an ihnen vorbei.

Auf der finalen Waage präsentierten sich runderneuerte Menschen. "Ich fühle mich wie Phoenix aus der Asche", sagte etwa Robert (34). Die Camp-Älteste Ása (48) meinte: "Ich fühl mich wieder wie 20." Und die gerne mal biestige Valentina (34) hat die Ruhe gelernt: "Ich bin endlich wieder ich."

Nicht nur Valentina keuchte unter der Last der Gewichts, das sie längst verloren hat. Sie ist jetzt fitter, aber eins galt immer noch: "Ich hasse diesen Berg!" (Bild: SAT.1)
Nicht nur Valentina keuchte unter der Last der Gewichts, das sie längst verloren hat. Sie ist jetzt fitter, aber eins galt immer noch: "Ich hasse diesen Berg!" (Bild: SAT.1)

Manuela gesteht: "Ich war ein Scherbenhaufen"

Das ist, neben der offensichtlichen Abnehmleistung, das Schönste: Die Kandidaten haben zu sich selbst gefunden. Haben mit Tragödien, Problemen, Anfeindungen der Vergangenheit abgeschlossen. Klar, wenn sie nach Hause kommen, werden sie mit "Ahs" und "Ohs" und "Wie geil siehst du denn aus?!" begrüßt werden. Wichtiger ist, dass sie sich selbst in neuem, freundlichem Licht sehen.

"Ich habe mich hier selbst gefunden", meinte Manuela (25). "Das Schlimmste war, dass ich mich vorher gar nicht gesucht habe." Sie machte sich, bis sie Mutter wurde und neuen Lebensmut fand, sogar Selbstmordgedanken. Das ist Schnee von gestern. "Ich war ein Scherbenhaufen, als ich hier ankam. Mit Mut, Selbstvertrauen, Sport, Unterstützung und Kameradschaft habe ich mich wieder zusammengeklebt."

In der finalen Challenge auf Naxos mussten die Sieben zwölf Runden am Berg laufen - und jeweils einen Stein vom Gewicht einer Wochenabnahme ablegen. Insgesam bedeutete das: 7,2 Kilometer marschieren (Bild: SAT.1)
In der finalen Challenge auf Naxos mussten die Sieben zwölf Runden am Berg laufen - und jeweils einen Stein vom Gewicht einer Wochenabnahme ablegen. Insgesam bedeutete das: 7,2 Kilometer marschieren (Bild: SAT.1)

Dank an die Trainer: "Ohne euch hätten wir das nie geschafft"

Unabdingbar: die Unterstützung der Trainer. "Es ist euer Verdienst, dass wir hier stehen", lobte Daniel im Namen aller die Coaches Ramin Abtin und Sigrid Ilumaa (42) über den grünen Klee. "Ihr habt uns dazu gebracht, das zu vollbringen. Ohne euch hätten wir das nie geschafft." Sie gaben den Kandidaten Mut und den Glauben an sich selbst zurück.

Einmal aber mussten die Coaches noch mal die Peitsche auspacken. Am Berg Zas nahe Filoti wartete die ultimative Challenge. Es war ein Wiedersehen mit dem "Berg der zerschmetterten Träume", wie Robert ihn nannte. Dort fand, direkt nach der Ankunft auf Naxos, der erste Wettkampf statt, nach dem Salvo (37) als erster Gipfelstürmer von Sigrid sein orange-farbenes Camp-Trikot bekam. Und Robert kurz darauf von Ramin sein blaues.

Vor der Challenge stand ein "gemütlicher" Spaziergang zum Start an, bergauf natürlich. Dabei hatte jeder Kandidat sein Päckchen zu tragen - nämlich einen Rucksack mit den Kilos, den er/sie bisher auf Naxos abtrainiert hatte. Bei Phillip waren das 51 Kilo. Unter der Last brach er schon beim Aufsatteln fast zusammen. "Wahnsinn, was wir uns früher angetan haben. Das haben wir immer rumgeschleppt. Jeden Tag, jeden Monat!" Ása: "Das fühlt sich an wie ein Alien auf dem Rücken."

Daniel wurde zum Wiederholungstäter: Damals, frisch auf Naxos angekommen, siegte er in seiner Gruppe bei der Bergchallenge. Auch diesmal war er der Schnellste und holte sich zwei Kilo Bonus für die letzte Waage. (Bild: SAT.1)
Daniel wurde zum Wiederholungstäter: Damals, frisch auf Naxos angekommen, siegte er in seiner Gruppe bei der Bergchallenge. Auch diesmal war er der Schnellste und holte sich zwei Kilo Bonus für die letzte Waage. (Bild: SAT.1)

"Maschine" Daniel stürmt den Gipfel und zu zwei Bonus-Kilo

Bei der eigentlichen Challenge, das ist gute Tradition bei Llg, mussten die Kandidaten das "Übergepäck" abarbeiten: Pro 600-Meter-Runde (bergauf und bergab) durften Steine im Gewicht der einzelnen Wochenabnahmen abgelegt werden. 7,2 Kilometer Vergangenheitsbewältigung. Im Ziel wartete ein Mega-Lohn auf den Sieger: zwei Kilo Bonus für die finale Waage. Ása: "Das ist das goldene Final-Ticket."

Der Camp-Oldie mischte auch ordentlich mit, verfehlte am Ende aber als Zweite knapp den Sieg. Valentina ("Das war nicht meine Challenge") akzeptierte dagegen früh und unter Flüchen ("Madonna della Miseria") in ihr Los als Schlusslicht. Noch bitterer lief's nur für Phillip, der ausgerechnet in der alles entscheidenden Woche kränkelte. Er wurde vom Arzt wegen rasendem Puls und schwachem Blutdruck aus dem Rennen genommen.

Daniel dagegen hielt nichts auf. Er, der bereits in seiner Gruppe damals den ersten Berglauf gewonnen hatte, setzte zum Start-Ziel-Sieg an und sicherte sich mit großem Vorsprung die Begeisterung seines Trainers ("Du bist so 'ne Maschine!") und die zwei Bonus-Kilos.

Manuela (links) und Valentina waren Letzte in der Challenge und kassierten ein Strafkilo. In einem Fünfkampf kämpften sie um die Minimierung dieses Malus. (Bild: SAT.1)
Manuela (links) und Valentina waren Letzte in der Challenge und kassierten ein Strafkilo. In einem Fünfkampf kämpften sie um die Minimierung dieses Malus. (Bild: SAT.1)

Sensation: Erstmals drei Damen im "Leben leicht gemacht"-Finale

Die beiden Letzten, Valentina und Manuela, kassierten stattdessen je ein Strafkilo. Bekamen dann aber die Gelegenheit, in einem Fünfkampf-Duell den Malus zu minimieren. So erkämpfte sich Manuela 600 Gramm zurück, Valentina 400. Würde das auf der Waage zum Finaleinzug reichen?

Daniel wurde erster Finalist. Er zeitigte die Wochenbestmarke von minus 2,6 Kilo - er hätte das Finale auch ohne Bergbonus locker geschafft. Ása, die jetzt nur noch 85,2 Kilo wiegt, folgte ihm als nächste. Dann wurde es spannend. Während Phillip schnell wusste, dass es nicht reichen würde ("Das war klar, aber im Finale will ich trotzdem UHu sein!"), wähnten sich Leon (24) und Robert als Finalisten - bis bei Valentina und Manuela die Fünfkampf-Boni eingerechnet wurden. Durch sie schoben sich die taffen Ladys doch noch knapp an den Jungs vorbei. Verdient hatten sie es allemal, nahmen sie doch mit 2,3 (Valentina) und 2,4 Kilo (Manuela) auch mehr ab als die Boys.

So beschert das Finale am kommenden Sonntag (das zwei Monate nach der Abreise von Naxos aufgezeichnet wurde) erstmals in der "Leben leicht gemacht"-Geschichte drei Damen im Finale (Sigrid: "Ich sag's doch: Frauenpower!"). Gut möglich also, dass nach der bislang einzigen Siegerin Alexandra (2017) endlich wieder eine Frau gewinnt.

Die vier Finalisten haben insgesamt bisher 162 Kilogramm abgenommen. Ramin: "Sie können so stolz sein. Jeder hat das Finale verdient." Sieger sind sie ohnehin schon, wie Daniel zu Recht feststellte: "Egal, was noch passiert. Wir sind auf jeden Fall Gewinner."

Phillip konnte - krankheitsbedingt - in der letzten Woche nicht alles abrufen. Trotzdem nahm er insgesamt auf Naxos über 50 Kilo ab. Für das Finale reichte es aber leider nicht. (Bild: SAT.1)
Phillip konnte - krankheitsbedingt - in der letzten Woche nicht alles abrufen. Trotzdem nahm er insgesamt auf Naxos über 50 Kilo ab. Für das Finale reichte es aber leider nicht. (Bild: SAT.1)