"Der Beste Fick im Norden": Aufregung über Edeka-Slogan

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Aufregung im beschaulichen Busdorf in Schleswig-Holstein: Nach einem Tweet über einen ungewöhnlichen Slogan auf der Kleidung der Mitarbeiter des ansässigen Edekas geht die Filiale viral.

Eine Edeka-Filiale in Schleswig-Holstein macht derzeit von sich reden. (Symbolbild: Sean Gallup/Getty Images)
Eine Edeka-Filiale in Schleswig-Holstein macht derzeit von sich reden. (Symbolbild: Sean Gallup/Getty Images)

Die Mitarbeiter*innen einer Edeka-Filiale in Schleswig-Holstein tragen neuerdings einen Werbeslogan auf ihrem Rücken, den man entweder sehr lustig oder sehr schockierend finden kann: "Der Beste Fick im Norden" prangt dort stolz auf den Rücken der Mitarbeiter*innen. Hintergrund ist der Name des Supermarkt-Eigentümers, Hans Wilhelm Fick.

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Herr Fick aus Busdorf geht mit seinem Nachnamen in die Offensive. Schon seit langem prangen die vier Buchstaben auch groß über dem Eingang seines Supermarkts. "Wir sind seit über 100 Jahren hier bei uns im Dorf verankert. Ich bin die vierte Generation. Man kennt uns alle mit dem Namen Fick. Das war für uns normal", so der Filialleiter im Interview mit RTL. 

Diskussionen auf Facebook und Twitter

Die Zuspitzung als Slogan für die Mitarbeiter*innen lässt Ficks Edeka jetzt aber sogar viral gehen. Auf Facebook und Twitter spricht das Internet über die "pikante" Arbeitskleidung. In den Diskussionen berichten einige, dass der Nachname in ihrer Region gar nicht so ungewöhnlich sei.

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Andere fragen, ob das Tragen der Arbeitskleidung freiwillig ist: "Weiß nicht, wie gut ich mich als Mitarbeiterin fühlen würde, wenn mein Chef käme und meinte, ich müsse jetzt den ganzen Tag so betitelt rumlaufen."

Laut Fick haben seine Angestellten allerdings kein Problem mit der Kleidung, sondern "waren offen, waren total zufrieden damit und fanden das alle positiv." Für die Menschen in Busdorf ist es eben nichts Besonderes mehr, wenn sie die vier Buchstaben lesen. Was alle anderen angeht: "Es dürfe jeder das daraus lesen, was er möchte", so Hans Wilhelm Fick.

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