Werbung

Barbie-Darstellerin bei den Oscars übergangen: Das sagt Margot Robbie zu ihrer Nicht-Nominierung

Eine Nominierung für Ken, aber Barbie und die Regisseurin schauen in die Röhre: Für viele war die Bekanntgabe der Oscar-Shortlist ein nur allzu vertrautes Abbild unserer Gesellschaft. Hauptdarstellerin und Produzentin Margot Robbie (33) und Regisseurin und Drehbuchautorin Greta Gerwig (40) waren die treibenden Kräfte hinter dem größten Kassenschlager des letzten Jahres, dürfen sich aber keine Oscar-Hoffnungen machen.

Kein Platz für Regisseurinnen

Ganz im Gegensatz zu Ken-Darsteller Ryan Gosling (43), der sich bereits kritisch darüber geäußert hatte, dass seine Mitstreiterinnen ins Abseits gedrängt wurden. "Es gibt keinen Ken ohne Barbie", schimpfte er im Kommentar zu seiner Nominierung. Immerhin tritt der Blockbuster in insgesamt acht Kategorien an, darunter auch als bester Film. Margot Robbie empfindet daher auch keinerlei Bitterkeit. "Man kann einfach nicht traurig sein, wenn man weiß, dass man derart gesegnet ist", so die Australierin bei einer Vorführung ihres Erfolgsfilms am Dienstag (30. Januar). Dennoch: "Natürlich glaube ich, dass Greta als Regisseurin hätte nominiert werden sollen, denn was sie geschaffen hat, schafft man einmal in seiner Karriere, einmal im Leben."

Hoffnung für Margot Robbie und Greta Gerwig

Was Margot Robbie anspricht, ist in der Tat ein altbekanntes Oscar-Problem: Bei 94 Verleihungen ging der Regie-Award bislang nur drei Mal an Frauen. Das erste Mal, dass überhaupt eine Regisseurin ausgezeichnet wurde, war 2010 (Kathryn Bigelow für 'Tödliches Kommando – The Hurt Locker'). 2023 sei jedoch ohnehin ein großartiges Jahr für die Filmindustrie gewesen, glaubt Margot. Und 'Barbie' habe ein Zeichen gesetzt: "Es ist größer als wir. Es ist größer als dieser Film, es ist größer als unsere Branche." Sie sei einfach hocherfreut, dass man mit acht Nominierungen bedacht worden sei. Greta Gerwig könnte immerhin noch eine Trophäe als beste Drehbuchautorin gewinnen, und sollte 'Barbie' wider Erwarten 'Oppenheimer' als besten Film abhängen, gibt es für Margot Robbie als Produzentin doch noch eine Auszeichnung. Am 10. März wissen wir mehr.

Bild: Marion Curtis/StarPix for Warner Bros./startraksphoto.com/Cover Images