Werbung

Bayreuther Festspiele: Angela Merkel im Regen auf dem roten Teppich

Angela Merkel, Markus Söder und Ursula von der Leyen in Bayreuth (v.l.n.r.). (Bild: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images)
Angela Merkel, Markus Söder und Ursula von der Leyen in Bayreuth (v.l.n.r.). (Bild: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images)

Die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth haben offiziell begonnen. Zur heutigen Premiere des "Parsifal" von US-Regisseur Jay Scheib (musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado) erschien, wie gewohnt, Prominenz aus Politik und Gesellschaft. So begrüßte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU, 56) mit Gattin Karin Baumüller-Söder unter anderem Angela Merkel (69) und ihren Ehemann Joachim Sauer (74) auf dem roten Teppich des Festspielhauses. Die ehemalige Bundeskanzlerin erschien in einem grün-türkis-schimmernden Zweiteiler.

Merkels Amtsnachfolger Olaf Scholz (65) war indes nicht zugegen. Der SPD-Politiker hat sich bereits in der vergangenen Woche in den Sommerurlaub verabschiedet.

Ursula von der Leyen, Ricarda Lang und Claudia Roth: Polit-Prominenz in Bayreuth

Auch Ursula von der Leyen (64) erschien mit ihrem Ehemann Heiko von der Leyen (68) am Grünen Hügel. Die EU-Kommissionspräsidentin zeigte sich in einem festlichen blauen Kleid mit Chiffon-Ärmeln. Von den Grünen erschienen Parteichefin Ricarda Lang (29), die bayerische Oppositionsführerin Katharina Schulze (38) und Kulturstaatsministerin Claudia Roth (68). Schulze und Lang fuhren in einem energiefreundlichen Kleinwagen vor. Im einsetzenden strömenden Regen griffen etliche der Gäste auf dem roten Teppich zu Regenschirmen.

Wagner-Oper mit AR-Brillen

Selbstverständlich waren auch in diesem Jahr nicht nur Gäste aus der Politik in Bayreuth zugegen. So erschien etwa die in München geborene "Tatort"-Ermittlerin Maria Furtwängler (56) in einem schwarzen Pailletten-Jumpsuit mit Cape, und scherzte auf dem roten Teppich mit Ursula von der Leyen. Auch VOX-Löwin Dagmar Wöhrl (69) und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (63) mischten sich unter die Gäste am Grünen Hügel.

Für die Neuinszenierung des "Parsifal" lagen im Festspielhaus sogenannte Augmented-Reality-Brillen bereit, die virtuelle Bühnenelemente sichtbar machen. Allerdings sollen - unter anderem aus Kostengründen - nur um die 330 Brillen zur Verfügung stehen, während insgesamt knapp 2.000 Gäste zur Premiere erwartet wurden.