Berlin-Mitte: Ein Toter und ein Verletzter bei Messerstecherei am Alex

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Berlin. Schlägereien, Messerstechereien, Raub und Taschendiebstähle - der Alexanderplatz war und ist ein Kriminalitätsschwerpunkt in Berlin. In der Nacht zu Freitag ereignete sich erneut ein schweres Verbrechen auf dem seit Jahren in Verruf gekommenen Platz. Bei einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen auf dem Alexanderplatz in Mitte wurde am Donnerstag kurz vor Mitternacht ein Mann tödlich verletzt.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ereignete sich die Tat gegen 23.40 Uhr an der Panoramastraße in der Nähe der Wasserspiele. Nach ersten Ermittlungen einer Mordkommission und Aussagen von Beteiligten und Zeugen soll es dort zu einem Streit zwischen mehreren Männern mit syrischer Staatsangehörigkeit gekommen sein. Die Gründe für den Streit sind der Polizei noch unbekannt. Dabei soll ein 22 Jahre alter Mann mit einer Schreckschusswaffe geschossen und einen 23-Jährigen damit auch bedroht haben.

Eine Karte zeigt den ungefähren Tatort am Alexanderplatz, wo sich die tödliche Messerstecherei ereignet hat.

Alexanderplatz: Mit Messer auf Kontrahenten eingestochen

Am Alexanderplatz soll auch mit einer Schreckschusspistole geschossen worden sein. Die Hülsen wurden mit leuchtenden Pylonen markiert.<span class="copyright">Pudwell</span>
Am Alexanderplatz soll auch mit einer Schreckschusspistole geschossen worden sein. Die Hülsen wurden mit leuchtenden Pylonen markiert.Pudwell

Der 23-Jährige habe dann mit einem Messer auf den bewaffneten 22-Jährigen und einen weiteren 21 Jahre alten Kontrahenten eingestochen, beschreibt die Polizei den Tatvorgang mit ihren bisherigen Erkenntnissen. Dabei wurde der 22-Jährige tödlich verletzt. Rettungskräfte versuchten, den niedergestochenen Mann noch vor Ort zu reanimieren. Der Mann verstarb in einem Rettungswagen. Das 21 Jahre...

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