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Biathlet gesteht „größten Fehler“

Biathlet gesteht „größten Fehler“
Biathlet gesteht „größten Fehler“

Ein zehnter Platz beim Auftakt-Einzel im schwedischen Östersund, danach nur noch einen einzigen Weltcup-Punkt geholt. Für Émilien Claude, der eigentlich Großes vor hatte, war die Saison 2023/24 eine zum Vergessen. Immerhin weiß der Franzose aber mittlerweile, was der Ausgangspunkt seines Horrorwinters war.

Und zwar ausgerechnet das vermeintliche Highlight, der Weltcup-Saisonauftakt in Östersund. Da blieb Claude im Einzel zwar fehlerfrei am Schießstand, konnte jedoch auf der Loipe nicht mithalten. „Auf den Skiern hatte ich nicht die Form, die ich mir erhofft hatte, weil mein Hals schon wund war. Damals waren es minus 16 Grad Celsius“, erinnerte sich der 24-Jährige im Interview mit dem französischen Nordic Magazin.

Nach diesem Rennen hatte Claude „nur ein paar Tage Pause“, ehe es mit dem Sprint weiter ging, weshalb er sich „davon nie erholen“ konnte. Dass er trotz der Krankheit nicht aus Schweden abreiste, sondern auch beim folgenden Wettkampf am Start stand, sei rückblickend der „größte Fehler des Winters“ gewesen.

Claude: „Werde nicht aufgeben“

Claude sei sich sicher, dass er die Krankheit lange in sich getragen habe. In Hochfilzen reichte es Anfang Dezember im Sprint nur noch zum 56. Platz, die Verfolgung beendete er als 40. Als er anschließend in Lenzerheide nach Rang 68 im Sprint nicht mal mehr für die Verfolgung qualifiziert war, wurde der Franzose in den zweitklassigen IBU-Cup versetzt.

„Das war der Wendepunkt meiner Saison, denn ich wusste, dass ich Leistung bringen musste, wenn ich zu den Weltmeisterschaften fahren und den Winter im Weltcup beenden wollte, was das Ziel war“, sagte Claude. Doch eine „komplizierte“ Weihnachtspause und Magenprobleme bremsten ihn erneut aus.

Erst gegen Ende der Saison erholte sich Claude und lief bei jedem seiner letzten sechs IBU-Cup-Wettkämpfe in die Top-Ten. „Sagen wir mal so: Das motiviert für das nächste Jahr. Ich werde nicht aufgeben, die Arbeit wird sich eines Tages auszahlen“, betonte der 24-Jährige kämpferisch.