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Biathlon-Legende feiert erfolgreiches Comeback

Biathlon-Legende feiert erfolgreiches Comeback
Biathlon-Legende feiert erfolgreiches Comeback

Eine Silbermedaille beim Comeback - für Kaisa Mäkäräinen lief die kurzfristige Rückkehr auf die Biathlon-Bühne nahezu optimal. Bei den finnischen Meisterschaften durfte die 41-Jährige zusammen mit ihren Teamkolleginnen Johanna Pykäläinen und Inka Hämäläinen jubeln.

Am Samstag stürmte das Trio um Mäkäräinen in der Staffel auf Platz zwei. Und das, obwohl sich die dreimalige Gesamtweltcupsiegerin gar eine Strafrunde im Stehendschießen erlaubte. Am Ende musste sie lediglich dem siegreichen Trio Erika Jänkä, Noora Kaisa Keränen und Sonja Leinamo den Vortritt lassen.

Deswegen gab Mäkäräinen ein Comeback

Mäkäräinens Comeback hatte überrascht und für einiges Aufsehen gesorgt. Vier Jahre nach ihrem Abschied aus dem Weltcup war der Grund, dass ihr Heimatverein, Kontiolahti Urheilijat, die nationalen Meisterschaften organisiert hat und einen Ausfall eines anderen Standortes auffangen musste.

Ohne die Teilnahme der Biathlon-Legende wäre es ihrem Verein wiederum nicht gelungen, eine Frauenstaffel zusammenzustellen. „Wären die Wettkämpfe anderswo organisiert worden, hätte ich definitiv nicht teilgenommen“, erklärte die Finnin dem Sender Yle, die sich deswegen keine großen Chancen ausrechnete.

„Ich bin in keiner Weise wirklich vorbereitet. Letzte Woche und diese Woche habe ich ein paar Mal geschossen, nur damit ich nicht völlig kalt in den Wettbewerb gehen muss“, sagte Mäkäräinen im Vorfeld und gab zu: „Das Schießen ist nach wie vor eine Lotterie.“