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Weltcupfinale: Biathlon-Sportchef bläst zur Attacke

Weltcupfinale: Biathlon-Sportchef bläst zur Attacke
Weltcupfinale: Biathlon-Sportchef bläst zur Attacke

Felix Bitterling blickt trotz der durchwachsenen Sprint-Rennen optimistisch auf die anstehenden Verfolgungen der Biathleten. „Wir haben einige, die mit einer guten Schießleistung vorne anklopfen können. Das wollen wir nutzen“, sagte der Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV).

„In Canmore kann es sehr schnell wechseln am Schießstand. Man kann große Sprünge im Tableau machen. Warum soll das immer nur anderen gelingen und nicht uns. Von daher greifen wir voll an und versuchen uns in den Flower-Zeremonien zu zeigen.“

Mit den besten Ausgangspositionen gehen die im Sprint jeweils Siebtplatzierten Janina Hettich-Walz und Johannes Kühn in die Jagdrennen am Samstag (18.10 und 22.10 Uhr/ZDF und Eurosport). „Das Positive ist, dass wir läuferisch wieder deutlich besser und näher dran waren. Das ist vor allem auch Resultat der guten Ski“, betonte Bitterling. Dies sei nach Wochen der Kritik an den Technikern besonders wichtig.

Weltcupfinale in Canmore eine „Willensleistung“

Für die Athleten gelte es beim Weltcupfinale, die letzten Körner herauszuholen. „Zu so einem Zeitpunkt der Saison ist es immer einer Willensleistung. Es ist jeder müde“, erklärte Bitterling: „Jeder der sagt, er freut sich auf morgen, weil er vor Energie nicht weiß wohin, der lügt. Den- oder diejenige gibt es nicht.“

Das DSV-Team sei „in Position, um vorne anzugreifen. Das wollen wir machen. Wir wollen uns das eine oder andere Erfolgserlebnis abholen.“