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Boll mahnt nach Pleitenserie

Boll mahnt nach Pleitenserie
Boll mahnt nach Pleitenserie

Nach der längsten Pleitenserie seit 2018 und dem Sturz von der Bundesliga-Spitze will Timo Boll mit dem deutschen Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf unbedingt die Wende schaffen. "Noch können wir entspannt sein. Aber wir sollten nicht wieder verlieren, sonst müssen wir wohl einmal reden", sagte Boll dem SID vor dem Duell am Freitag (19.00 Uhr/Dyn) gegen Play-off-Kandidat Post SV Mühlhausen. Europameister Dang Qiu fordert ultimativ, "dass wir diesen Trend beenden".

Düsseldorf hat vor und nach seinem Pokalsieg zu Jahresbeginn seine ersten drei Niederlagen in der laufenden TTBL-Saison kassiert. Durch das 2:3 am vergangenen Sonntag beim TC Schwalbe Bergneustadt fielen die Rheinländer zwei Zähler hinter "Vize" sowie Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken zurück, zehren als Tabellenzweiter im Rennen um die vier Play-off-Plätze allerdings noch von ihrer Erfolgsserie in der Hinrunde.

Düsseldorfs Manager Andreas Preuß ist dennoch alarmiert: "Ein Play-off-Platz ist kein Selbstläufer. Es ist Dampf auf dem Kessel." Seine Mahnung ist nachvollziehbar: Eine solch lange Durststrecke hat der Titelverteidiger in der 2007 angebrochenen "Ära Boll" vorher nur 2015/16 sowie 2018/19 durchlebt. Dabei erholte sich die Borussia zwar im ersten Fall wieder und gewann später den Titel, schaffte 2019 jedoch nicht mehr den Turnaround und ging leer aus.

Entsprechend will Trainer Danny Heister die erneute Negativentwicklung seiner erfolgsgewohnten Mannschaft noch rechtzeitig beenden. "Wir haben keine Panik", meinte der Niederländer, "aber wissen, dass wir kämpfen müssen."