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China: Passagier wirft Münzen in Flugzeugturbine

In China warf ein Passagier Münzen in die Turbine und sorgte damit für eine mehrstündige Flugverspätung. Sein Verhalten war kein Terrorakt, sondern ein Ritual.

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Eine Münze in einem Flugzeugtriebwerk bringt nicht Glück, sondern stellt eine Bedrohung der Flugsicherheit dar. (Symbolbild: Getty Images)

In China sorgte ein Passagier am Mittwoch mit einem "unzivilisiertem Verhalten" für eine mehrstündige Flugverspätung. Der Mann hatte Münzen ins Triebwerk der Maschine geworfen, was eine aufwendige Sicherheitsuntersuchung zur Folge hatte.

Der Flug der China Southern Airlines sollte Mittwochmorgen Ortszeit von der chinesischen Insel Hainan nach Peking gehen, berichtet CNN. Mit seinem Fehlverhalten sorgte der Passagier für eine Verspätung von rund vier Stunden, da die Turbine untersucht werden musste.

Was hat es mit dem Münzwurf auf sich?

Der Mann wurde nach Angaben von Southern China Airlines von der Flughafenpolizei abgeführt. Er ist nicht der erste, der mit einem Münzwurf in Richtung Flugzeug für Aufregung sorgte. Es handelt sich bei dem Verhalten um ein abergläubisches Ritual, mit dem sich Reisende einen sicheren Flug wünschen.

In den vergangenen Jahren kam es zu mehreren Vorfällen dieser Art. Im Februar 2019 musste ein innerchinesischer Flug abgesagt werden, nachdem ein Passagier Münzen in die Turbine geworfen hatte. 2017 hatte ein Mann behauptet, sein Münzwurf sei ein "Gebet für einen sicheren Flug" gewesen.

Airlines warnen vor "unzivilisiertem Verhalten"

Inzwischen warnen chinesische Fluggesellschaften vor dem Ritual und seine Konsequenzen. Southern China Airlines veröffentlichte nach dem Vorfall in Hainan ein Aufklärungsvideo, in dem auf die Gefahren und die Strafen verwiesen wird, die das "unzivilisierte Verhalten" nach sich ziehe.