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Chinas glitzernde "Eisstadt" Harbin zieht Millionen Touristen an

Harbin ist die Hauptstadt von Chinas nördlichster Provinz Heilongjiangs und bekannt für ihr Eis- und Schneefestival. In diesem Winter hat sich Harbin zu einem der begehrtesten Reiseziele Chinas entwickelt und sorgt für einen wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt.

Rund 140.000 Quadratmeter wurden auf dem zugefrorenen Songhua-Fluss in einen Eis- und Schneepark verwandelt, in dem die Besucher:innen Schlittschuh laufen können, Schlitten- oder Schneemobil fahren.

Nach Angaben der Behörden hat Harbin während des dreitägigen Neujahrsfests fast drei Millionen Besucher:innen empfangen. Viele kommen wegen der riesengroßen und aufwendig gestalteten Eisskulpturen des jährlichen Festivals. Und viele der Touristen kommen aus dem Süden Chinas, wo es selten schneit.

Sowohl die Zahl der Touristen als auch die Höhe der Einnahmen haben das Jahr 2019, vor der Pandemie, übertroffen, das bislang den historischen Höchststand markierte. Die Stadt gibt es deutliches Wachstum von 129,4 Prozent in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie an.