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COP28: Papst ruft zu Allianz gegen Klimawandel auf

Papst Franziskus hat auf dem Klimagipfel COP28 die Vertreter der Weltreligionen zum gemeinsamen Einsatz gegen den Klimawandel aufgerufen. Das sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer vom Vatikan verbreiteten Videobotschaft. Anlass war die Einrichtung eines religiösen Pavillons auf der Klimakonferenz in Dubai.

Der Papst hatte eine geplante Reise krankheitsbedingt absagen müssen. "In der heutigen Zeit braucht die Welt Bündnisse, die sich nicht gegen jemanden richten, sondern für alle da sind", so Papst Franziskus.

Es ist dringend erforderlich, dass die Religionen, ohne in die Falle des Synkretismus zu tappen, mit gutem Beispiel vorangehen und zusammenarbeiten: nicht für die eigenen Interessen oder die einer Partei, sondern für die Interessen unserer Welt."

Der Pontifex rief zu einer Änderung der Lebensweise im Interesse der Umwelt auf. "Wir müssen unsere Lebensführung ändern und deshalb zu einer einfachen und geschwisterlichen Lebensweise erziehen. Das ist für die Religionen, die auch zur Kontemplation hinführen sollen, ein unverzichtbares Handeln", so der Papst.

Er verband dies mit einem Friedensappell. "Es ist offensichtlich, wie Kriege und Konflikte die Umwelt schädigen und die Nationen spalten und so ein gemeinschaftliches Engagement für gemeinsame Anliegen wie den Schutz des Planeten behindern", beklagte der Papst.