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Cora Schumacher: "Gesundheit steht vor dem Geld"

Cora Schumacher brach vor ihrem Entschluss, das Camp zu verlassen, in Tränen aus. (Bild: Foto: RTL)
Cora Schumacher brach vor ihrem Entschluss, das Camp zu verlassen, in Tränen aus. (Bild: Foto: RTL)

Nach drei Tagen hat Cora Schumacher (47) das Dschungelcamp 2024 als erste Kandidatin verlassen - freiwillig. Ihr Gesundheitszustand habe laut der 47-Järhigen eine weitere Teilnahme an dem TV-Format nicht mehr möglich gemacht. Kurz vor dem Auszug klagte sie über den Rauch des Dschungel-Lagerfeuers, wirkte angeschlagen und sprach mit heiserer Stimme. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt das ehemalige Model unter anderem, ob sie den Auszug bereut, warum sie an Tag eins über Oliver Pocher (45) gesprochen hat und was sie gerne noch im Camp bewirkt hätte.

Wie fühlen Sie sich jetzt nach Ihrem freiwilligen Ausstieg?

Cora Schumacher: Scheiße, mit meinem Ausstieg habe ich auch den potenziellen Sieg auf die Dschungel-Krone und einen Gewinn von 100.000 Euro gegen die Wand gefahren. Ich liebe das Dschungelcamp, das Format ist eines meiner absoluten Favoriten - da ist man selbst mal dabei und dann so eine Scheiße.

Bereuen Sie Ihre Entscheidung, das Camp verlassen zu haben?

Schumacher: Ja und nein. Diese Entscheidung war für mich medizinisch notwendig. Ich spreche gleich noch mit meinem Hausarzt, auch wenn eine Ferndiagnose nichts bringt. Aber man hört es an meiner Stimme, dass es mir einfach beschissen geht. Ich habe Schwierigkeiten, Luft zu bekommen. Das und nichts anderes hat mich dazu gebracht, das Camp zu verlassen.

Ihr bester Freund Jörg hatte nach Ihrem Auszug mehrere Theorien: Zum einen, dass Sie die Story von Lucy und ihrer Mutter ergriffen hat, zum anderen, dass Ihnen die Geschichte rund um Oliver Pocher etwas zu viel wurde. Ist an diesen Theorien etwas dran?

Schumacher: In TV-Formaten ist natürlich viel zusammengeschnitten, sodass mein Auszug für die Zuschauer so urplötzlich kam. Selbst meine eigene Managerin hat sich Sorgen gemacht, was mit mir los sei und was passiert ist. Doch die anderen Camper können bestätigen, dass es mir über einen längeren Zeitraum immer schlechter ging und ich diese Entscheidung treffen musste. RTL hat lobenswerterweise versucht, meinen Gesundheitszustand nach außen hin zu schützen und mich mit Medikamenten versorgt, doch leider hat das nicht geklappt.

Gibt es gewisse Dinge, über die Sie im Nachhinein lieber nicht im Dschungelcamp gesprochen hätten? Oder sind Sie mit sich im Reinen?

Schumacher: Da bin ich komplett mit mir im Reinen. Wir wissen ja, wie das Business funktioniert - ich hätte die Infos bestimmt nicht in den ersten Tagen dort rausgehauen, wenn ich nicht darauf angesprochen worden wäre. Ich versuche, mein Privatleben so gut es geht geheim zu halten, aber nach einem Leak hat das Thema draußen die Runde gemacht. Da habe ich eben meinen Beitrag dazu geleistet und das kommentiert. Alle Protagonisten wissen nicht, was draußen passiert und was für Schlagzeilen geschrieben werden. Klar wird man da auf eine gewisse Art und Weise getriggert.

Mit welchem Learning haben Sie das Dschungelcamp verlassen?

Schumacher: Nichts ist wichtiger als die Gesundheit - und die Gesundheit steht auch vor dem Geld.

Sie sagten, dass Ihnen einige Mitstreiter ans Herz gewachsen sind und dass man sich vor Ort gut um Sie gekümmert habe. Was hätten Sie gerne noch mit den anderen im Camp erlebt oder über sie erfahren?

Schumacher: Ich hätte gerne noch etwas mehr zum Teamwork beigetragen. Dass ich auch teamintern so toll unterstützt werde, hätte ich nie gedacht. Wirklich jeder wollte mir helfen und hat gesagt: "Nein Cora, du musst dies oder das nicht machen." Es war herzergreifend.

Wem drücken Sie im Dschungel besonders die Daumen und wer hat gute Chancen auf den Sieg?

Schumacher: Da sind schon ein paar ganz ehrgeizige Charaktere und liebenswerte Menschen drin. Zum aktuellen Zeitpunkt ist es noch schwer zu sagen, wer die Nase vorne hat. Lucy ist aber persönlich eine meiner Favoriten, sie ist sehr zielstrebig. Aber das sind alles tolle Charaktere und ich traue jedem den Sieg zu.