Corona-Pandemie: So sollen die Impfungen in den Berliner Impfzentren ablaufen

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Berlin. Spektakulär sieht es nicht gerade aus, das Messebauelement mit vier Impfkabinen, das Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und Berlins früherer Feuerwehrchef Albrecht Broemme als Senatsbeauftragter am Donnerstag in der Arena Treptow vorstellten. Dennoch markieren diese Leichtbau-Wände einen Meilenstein beim Kampf gegen die Corona-Pandemie. Mit vielen weiteren solcher Module werden bis Mitte Dezember die sechs geplanten Impfzentren in der Hauptstadt an den Start gebracht.

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In der Arena entstehen 80 Impfplätze

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Vier Muster-Impfkabinen stehen bisher im zukünftigen Impfzentrum in der Arena Berlin in Treptow.<span class="copyright">dpa</span>
Vier Muster-Impfkabinen stehen bisher im zukünftigen Impfzentrum in der Arena Berlin in Treptow.dpa

Allein in der Arena sollen 20 solcher Elemente mit 80 Impfplätzen entstehen. Die Entwicklung sei nicht trivial gewesen, sagte Broemme. Jetzt gebe es einen Vorhang anstelle von Türen, Kleiderhaken, eine Stange um den Gehstock anzuhängen, Beleuchtung durch die offene Decke, abwaschbare Wände, genügend Platz für die Stühle und eine gute Sicht des Impfteams auf die Patienten.

Es werden noch eine Wegführung mit farbigen Teppichen markiert und allerlei technische Einrichtung installiert. Denn wenn es losgeht, soll alles laufen wie am Fließband. Das eigentliche Impfen wird nur zwei Minuten dauern. Insgesamt hat man aber zwölf Minuten pro Impfling eingeplant. Nach dem Pikser müssen die Menschen wie immer nach Impfungen eine halbe Stunde unter ärztlicher Aufsicht warten, ehe sie nach Hause dürfen.

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Personen sollen im 15-Minuten-Abstand zum Impfen bestellt werden

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